In Bewegung bleiben lohnt sich mehrfach – ISM-Hochschullehrer unterstreicht die Bedeutung von Muskelaufbau

In Bewegung bleiben lohnt sich mehrfach – ISM-Hochschullehrer unterstreicht die Bedeutung von Muskelaufbau

Mit dem Beginn des Früh­lings erhal­ten Figur und Fit­ness wie­der mehr Auf­merk­sam­keit. Mehr Bewe­gung ver­hilft nicht nur zu einer opti­mier­ten Som­mer­fi­gur, son­dern ist laut der WHO auch ein wesent­li­cher Bau­stein bei der Gesund­heits­prä­ven­ti­on; beson­ders wenn es dar­um geht, den schäd­li­chen Aus­wir­kun­gen des Sit­zens ent­ge­gen­zu­wir­ken. Sport­wis­sen­schaft­ler und Pro­fes­sor Dr. Niels Nagel von der Inter­na­tio­nal School of Manage­ment (ISM) ver­weist auf die Bedeu­tung einer gesund­heits­ori­en­tier­ten Fit­ness­rou­ti­ne und wes­halb das Mus­kel­trai­ning dabei eine zen­tra­le Rol­le spielt.

Der moder­ne Büro­mensch ver­bringt die meis­te Zeit sit­zend vor dem Computer.

Dabei zäh­len län­ge­re Pha­sen kör­per­li­cher Inak­ti­vi­tät nicht nur zu den Risi­ko­fak­to­ren für Herz­er­kran­kun­gen, Krebs und Dia­be­tes. Die­se kön­nen auch zu Rücken­pro­ble­men, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che oder psy­chi­schen Pro­ble­men füh­ren. Neben Ein­bu­ßen in der indi­vi­du­el­len Lebens­qua­li­tät sind die nega­ti­ven Fol­gen man­geln­der kör­per­lichr Akti­vi­tät auch volks­wirt­schaft­lich dar­stell­bar. So schätz­te bei­spiels­wei­se eine 2019 im Euro­pean Jour­nal of Public Health ver­öf­fent­lich­te Stu­die die jähr­li­chen Gesund­heits­kos­ten als Fol­ge von kör­per­li­cher Inak­ti­vi­tät in der Euro­päi­schen Uni­on auf rund 80,4 Mil­li­ar­den Euro.

Kon­kret empf­hielt die WHO Erwach­se­nen pro Woche 150 bis 300 Minu­ten mode­ra­te kör­per­li­che Akti­vi­tät oder 75 bis 150 Minu­ten schweiss­trei­ben­de kör­per­li­che Aktivität.

Wer kör­per­lich aktiv ist, kann dage­gen das Risi­ko für volks­wirt­schaft­li­che Krank­hei­ten ver­min­dern, erklärt Hoch­schul­leh­rer Prof. Dr. Niels Nagel von der Inter­na­tio­nal School of Manage­ment (ISM): „Wenn es um ein gesun­des Maß an Akti­vi­tät geht, soll­te man sich an den Emp­feh­lun­gen der Welt­ge­sund­heits­be­hör­de ori­en­tie­ren.“ Kon­kret empf­hielt die WHO Erwach­se­nen pro Woche 150 bis 300 Minu­ten mode­ra­te kör­per­li­che Akti­vi­tät oder 75 bis 150 Minu­ten schweiss­trei­ben­de kör­per­li­che Akti­vi­tät. Nach Aus­sa­ge des Sport­wis­sen­schaft­lers darf die­ses Maß auch aus­ge­dehnt wer­den, um die prä­ven­ti­ven Effek­te zu stär­ken: „Dies ist ins­be­son­de­re dann ange­bracht, wenn der All­tag lan­ge Zei­ten kör­per­li­cher Inak­ti­vi­tät ent­hält. Zusätz­lich soll­te an zwei Tagen pro Woche mus­kel­kräf­ti­gen­des Trai­ning für alle grö­ße­ren Mus­keln durch­ge­führt werden.“

Mus­kel­auf­bau zen­tral für die Gesundheit

Das Mus­kel­trai­ning sei von enor­mer Bedeu­tung, sowohl für die gesund­heit­li­che Prä­ven­ti­on, als auch wenn es um die kör­per­li­che und geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit gehe, erklärt Nagel: „Zahl­rei­che Stu­di­en bele­gen den gesund­heit­li­chen Nut­zen von Kraft­rai­ning,“ so der ISM-Hoch­schul­leh­rer. Die Mus­kel­kräf­ti­gung kön­ne bei­spiels­wei­se dabei hel­fen, dem alters­be­ding­ten Abbau der Mus­ku­la­tur vor­zu­beu­gen und deren Leis­tungs­fä­hig­keit zu stei­gern, damit uns im All­tag vie­les leich­ter fällt. Und zwar nicht nur was das Tra­gen von schwe­ren Las­ten oder Trep­pen­stei­gen betrifft, son­dern auch, um geis­ti­ge Auf­ga­ben bes­ser zu bewä­ti­gen und bestimm­te Schmer­zen zu mil­dern. „Den vol­len, opti­ma­len gesund­heit­li­chen Nut­zen erfährt man dabei in der Kom­bi­na­ti­on mit Herz-Kreis­lauf­trai­ning, betont Nagel.“

Für eine gesun­de Gewichts­re­duk­ti­on zäh­len wei­te­re Faktoren

Für eine gesun­den, schlan­ken Kör­per spie­len neben der kör­per­li­chen Akti­vi­tät auch gesun­de Ernäh­rung, die Ver­mei­dung von Stress usw. eine Rol­le. „Dabei ist die abso­lu­te Gewichts­re­duk­ti­on nicht das Maß aller Din­ge,“ betont Nagel, „viel wich­ti­ger ist die Zusam­men­set­zung des Kör­pers hin­sicht­lich antei­li­ger Mus­ku­la­tur und Fett­mas­se.“ Des­halb soll­te in ers­ter Linie die Mus­ku­la­tur erhal­ten und über­schüs­si­ges Fett redu­ziert wer­den. „Eine gesun­de Ernäh­rungs­um­stel­lung, wie z.B. die Reduk­ti­on eines zu hohen Koh­len­hy­drat­an­teils, funk­tio­niert am bes­ten in Kom­bi­na­ti­on mit einem Fit­ness­trai­ning,“ emp­fiehlt der ISM-Hochschullehrer.

Auch kur­ze und häu­fi­ge Trai­nings­ein­hei­ten meis­tens erfolgsversprechend

Doch wie lässt sich mehr Bewe­gung am bes­ten in den manch­mal hek­ti­schen All­tag unter­brin­gen? „Ich per­sön­lich bevor­zu­ge kur­ze Trai­nings­ein­hei­ten mehr­mals pro Woche. Einer­seits, weil sich die­se bes­ser in den Arbeits­tag inte­grie­ren las­sen, ande­rer­seits um die Inak­ti­vi­täts­zei­ten regel­mä­ßig zu unter­bre­chen,“ sagt der ISM-Pro­fes­sor Nagel über sei­ne eige­ne Stra­te­gie: „Kon­kret emp­feh­le ich zumin­dest zwei Kraft­trai­nings­ein­hei­ten pro Woche“. Die Mus­keln dür­fen dabei ger­ne ein biss­chen bren­nen. In Kom­bi­na­ti­on dazu las­sen sich Herz­kreis­lauf­trai­nings im unte­ren Inten­si­täts­be­reich drei bis vier Mal pro Woche gut unter­brin­gen, zum Bei­spiel durch einen zügi­gen Spa­zier­gang am Abend. Aller­dings soll­te man bei allen gut gemein­ten Rat­schlä­gen wis­sen: Jeder Mensch reagiert indi­vi­du­ell auf Trai­ning. Daher ist es wich­tig, ein Gefühl für den eige­nen Kör­per zu ent­wi­ckeln. Nur so lässt sich fest­stel­len, was und wie­viel mir, wann gut tut. Falls die ersehn­ten Fort­schrit­te den­noch aus­blei­ben, soll­te man sich am bes­ten durch aus­ge­bil­de­te Trai­ner bera­ten lassen.“

Die Inter­na­tio­nal School of Manage­ment (ISM) ist eine staat­lich aner­kann­te, pri­va­te Hoch­schu­le in gemein­nüt­zi­ger Trä­ger­schaft und zählt zu den füh­ren­den pri­va­ten Hoch­schu­len in Deutsch­land. An Stand­or­ten in Dort­mund, Frankfurt/​Main, Mün­chen, Ham­burg, Köln, Stutt­gart und Ber­lin wird in kom­pak­ten und anwen­dungs­be­zo­ge­nen Stu­di­en­gän­gen der Füh­rungs­nach­wuchs für inter­na­tio­nal ori­en­tier­te Wirt­schafts­un­ter­neh­men aus­ge­bil­det. Zum Stu­di­en­an­ge­bot gehö­ren Voll­zeit-Pro­gram­me, berufs­be­glei­ten­de und dua­le Stu­di­en­gän­ge sowie das kom­plett digi­ta­le Fern­stu­di­um. In Hoch­schul­ran­kings schafft es die ISM mit hoher Lehr­qua­li­tät, Inter­na­tio­na­li­tät und Pra­xis­be­zug regel­mä­ßig auf die vor­ders­ten Plät­ze. Das inter­na­tio­na­le Netz­werk umfasst rund 190 Partnerhochschulen.

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Quel­le: Maxie Stra­te, Lei­te­rin Mar­ke­ting & Com­mu­ni­ca­ti­ons, ISM Inter­na­tio­nal School of Manage­ment GmbH – Gemein­nüt­zi­ge Gesellschaft
Ori­gi­nal-Con­tent von: Inter­na­tio­nal School of Manage­ment (ISM), über­mit­telt durch news aktuell

Foto­credit: Ado­be­Stock 39023225 / Brisystem

 

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