Dirk Wiese: Eine starke Rente braucht einen stabilen Arbeitsmarkt – Absage an Anhebung des Renteneintrittsalters

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil stellt Maßnahmen zur Stabilisierung des Rentenniveaus vor

Bun­des­mi­nis­ter Huber­tus Heil hat am 5. März in Ber­lin die Plä­ne der Bun­des­re­gie­rung für die gesetz­li­che Ren­te vor­ge­legt. Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz und die Ampel-Regie­rung sor­gen dafür, dass das Ren­ten­ni­veau bei min­des­tens 48 Pro­zent sta­bi­li­siert wird, die Ren­ten so auch wei­ter­hin mit den Löh­nen stei­gen und das gesetz­li­che Ren­ten­ein­tritts­al­ter nicht ange­ho­ben wird. Damit löst die SPD ein, was sie ver­spro­chen hat.

Das umla­ge­fi­nan­zier­te Ren­ten­sys­tem steht aktu­ell dank der posi­ti­ven Ent­wick­lung auf dem Arbeits­markt und einer Rekord­zahl an Beschäf­ti­gen gut da. Mit dem Ren­ten­pa­ket II sor­gen Huber­tus Heil und die Ampel-Koali­ti­on dafür, dass sich auch in Zukunft nie­mand Sor­gen um sei­ne Ren­te machen muss und das Ren­ten­ni­veau nicht unter 48 Pro­zent sinkt. Dirk Wie­se, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Hoch­sauer­land­kreis und stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Bun­des­tag­frak­ti­on dazu: „Das ist ein gutes Signal für alle zukünf­ti­gen Rent­ne­rin­nen und Rent­ner – denn wer ein Leben lang gear­bei­tet hat, muss sich im Alter auf eine siche­re Ren­te ver­las­sen kön­nen. Das gilt auch für jun­ge Men­schen, die jetzt ins Arbeits­le­ben star­ten. Mit unse­rer Ren­ten­po­li­tik sor­gen wir dafür, dass Arbeit sich auch in der Ren­te aus­zahlt. Das ist Poli­tik für die arbei­ten­de Mitte!“

Mit dem Ren­ten­pa­ket II wird gewähr­leis­tet, dass die Ren­ten auch wei­ter­hin mit den Löh­nen stei­gen und Erwerbs­tä­ti­ge im Alter ein siche­res Aus­kom­men haben. Jetzt ist der rich­ti­ge Zeit­punkt für die Sta­bi­li­sie­rung des Ren­ten­ni­veaus, bevor die gebur­ten­star­ken Jahr­gän­ge der Baby­boo­mer-Gene­ra­ti­on in den Ruhe­stand gehen.

Eine star­ke Ren­te braucht einen sta­bi­len Arbeits­markt, erklärt Wie­se – denn Fach­kräf­te­si­che­rung und gute Arbeits­markt­po­li­tik schaf­fen die finan­zi­el­le Basis für eine gute Ren­ten­po­li­tik. „Des­halb pro­fi­tiert unser Ren­ten­sys­tem von stär­ke­rer Tarif­bin­dung, Wei­ter­bil­dungs­för­de­rung, guten Arbeits­be­din­gun­gen und Unter­stüt­zung von Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mern im Wan­del der Arbeits­welt.“, so Wie­se wei­ter. „Zudem kön­nen wir mit Maß­nah­men aus dem Bür­ger­geld Lang­zeit­ar­beits­lo­se bes­ser auf ihrem Weg zurück in den Arbeits­markt unterstützen.“

Dirk Wie­se erteilt Plä­nen für die Anhe­bung des Ren­ten­ein­tritts­al­ters auch wei­ter­hin eine Absa­ge: „Für vie­le Men­schen wür­de das eine Ren­ten­kür­zung bedeu­ten. Statt­des­sen müs­sen wir die Men­schen dabei unter­stüt­zen, dass sie auch gesund und fit bis zum Ren­ten­al­ter arbei­ten kön­nen. Dazu gehö­ren gute Arbeits­be­din­gun­gen genau­so wie die Inves­ti­ti­on in Reha­bi­li­ta­ti­on und Prä­ven­ti­on. Die SPD ist der Garant dafür, dass das gesetz­li­che Ren­ten­ein­tritts­al­ter nicht über 67 hin­aus steigt. Damit löst Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz eines sei­ner zen­tra­len Wahl­ver­spre­chen ein: Er ist der Kanz­ler für sta­bi­le Renten!“

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Quel­le: Büro Dirk Wiese
Foto­credit: Dirk Wiese

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