Zahnvorsorge bei Kindern im Hochsauerlandkreis wieder mehr genutzt

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Hochsauerlandkreis – AOK rät : Auch in Pandemiezeiten zur Prophylaxe

Die Zahn­vor­sor­ge im Rah­men der Indi­vi­du­al­pro­phy­la­xe wird bei Kin­dern und Jugend­li­chen im Hoch­sauer­land­kreis wie­der mehr genutzt. Nach­dem es zu Beginn der Coro­na-Pan­de­mie in 2020 zu einem Rück­gang bei der Inan­spruch­nah­me kam, sind die Zah­len im ver­gan­ge­nen Jahr wie­der ange­stie­gen – ein Plus von 3,2 Pro­zent gegen­über 2020. Das ergab eine aktu­el­le Aus­wer­tung der AOK Nord­West anläss­lich des Tages der Zahn­ge­sund­heit am 25. Sep­tem­ber. Danach nah­men ins­ge­samt 5.890 Kin­der und Jugend­li­che im Alter von sechs bis 17 Jah­ren die kos­ten­frei­en Unter­su­chun­gen in Anspruch. Das ent­spricht 58,7 Pro­zent aller AOK-ver­si­cher­ten Kin­der und Jugend­li­chen in der Alters­grup­pe. „Vie­le Eltern haben zu Beginn der Pan­de­mie offen­bar aus Angst vor einer Anste­ckung mit dem Coro­na­vi­rus auf einen Zahn­arzt­be­such ihrer Kin­der ver­zich­tet. Inzwi­schen wur­de das Vor-Coro­na-Niveau fast wie­der erreicht. Das ist eine posi­ti­ve Ent­wick­lung, denn Vor­sor­ge ist auch in Pan­de­mie­zei­ten das A und O für gesun­de Zäh­ne“, sagt AOK-Ser­vice­re­gi­ons­lei­ter Dirk Schneider.

Zum Tag der Zahn­ge­sund­heit weist die AOK Nord­West dar­auf hin, wie wich­tig die kos­ten­frei­en Unter­su­chun­gen im Rah­men der Indi­vi­du­al­pro­phy­la­xe sind. Danach haben Kin­der und Jugend­li­che im Alter zwi­schen sechs und 17 Jah­ren je Kalen­der-Halb­jahr Anspruch auf die zahn­me­di­zi­ni­sche Vor­sor­ge­un­ter­su­chung. Dabei erhebt der Zahn­arzt oder die Zahn­ärz­tin den Mund­hy­gie­ne­sta­tus und infor­miert Kin­der und Eltern über Mund­hy­gie­ne und Ernäh­rung. Zusätz­lich kön­nen die Zäh­ne bei hoher Kari­es­nei­gung bis zu zwei­mal je Halb­jahr mit spe­zi­el­lem Fluo­rid­lack gehär­tet wer­den. Da die gro­ßen Backen­zäh­ne mit ihren Ril­len und Ver­tie­fun­gen, den so genann­ten Fis­su­ren, beson­ders kari­es­ge­fähr­det sind, kön­nen die Fis­su­ren ent­spre­chend ver­sie­gelt wer­den. „Für gesun­de Zäh­ne ist es wich­tig, dass Kin­der und Jugend­li­che regel­mä­ßig zur Vor­sor­ge­un­ter­su­chung zum Zahn­arzt gehen. Das gilt auch in Pan­de­mie­zei­ten. Die Zahn­ärz­te hal­ten hier ent­spre­chen­de Hygie­nekon­zep­te vor“, so Schnei­der. Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Pro­phy­la­xe ab dem sechs­ten Lebens­jahr zwei­mal im Jahr. Auch die Fis­su­ren­ver­sie­ge­lung der blei­ben­den gro­ßen Backen­zäh­ne wird bis zum 18. Lebens­jahr voll­stän­dig bezahlt.

Mehr Infor­ma­tio­nen dazu gibt es im Inter­net unter aok​.de/nw in der Rubrik Leis­tun­gen & Service.

 

Quel­le : Bir­te Jan­sen, AOK Nord­West. Die Gesund­heits­kas­se. Hagen

Bild : Die Zahn­vor­sor­ge im Rah­men der Indi­vi­du­al­pro­phy­la­xe wird bei Kin­dern und Jugend­li­chen im Hoch­sauer­land­kreis wie­der mehr genutzt. 

Foto­credits : Copy­right©  AOK/​hfr.

 

 


Bericht : winterberg-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Winterberg

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