Bewegung und Sport tun gut – das ist bekannt. Dennoch fällt vielen das Aufraffen schwer. Tipps, wie mehr Sport gelingt

Mehr Sport: So klappt´s endlich. Bewegung und Sport tun gut – das ist bekannt. Dennoch fällt vielen das Aufraffen schwer. Tipps, wie mehr Sport gelingt

Wie oft haben wir uns schon vor­ge­nom­men, im neu­en Jahr mehr Sport zu trei­ben? Umfra­gen zei­gen jeden­falls: Die­ser Vor­satz gehört zu den Dau­er­bren­nern. An der Umset­zung scheint es aller­dings zu hapern. Mög­li­che Grün­de dafür gibt es zuhauf, sagt Dr. Anne-Marie Elbe, Pro­fes­so­rin für Sport­psy­cho­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Leip­zig, im Apo­the­ken­ma­ga­zin „Dia­be­tes Rat­ge­ber“: „Viel­leicht passt die gewähl­te Sport­art nicht zu mir, mei­ne Zie­le sind zu schwer erreich­bar oder ich schaf­fe es nicht, mir Ter­mi­ne zu set­zen und sie ein­zu­hal­ten.“ Tipps, wie´s den­noch mit mehr Sport klappt.

Sport muss Spaß machen

Das Aller­wich­tigs­te aus Sicht von Pro­fes­so­rin Elbe: Sport muss Spaß machen: „Wenn wir beim Sport kei­ne Freu­de emp­fin­den, blei­ben wir nicht dran.“ Wer am liebs­ten drau­ßen ist, für den ist das Fit­ness­stu­dio ver­mut­lich nicht der Ort, an dem sie oder er den meis­ten Spaß haben. Wer ein gesel­li­ger Typ ist, wird sich zudem im Team woh­ler füh­len. Erlaubt ist dar­über hin­aus alles, was den Spaß ver­grö­ßert, zum Bei­spiel Fit­ness-Tra­cker, Musik oder ein neu­es Sport-Outfit.

Mit klei­nen Tricks und Knif­fen kön­nen wir uns außer­dem leich­ter machen, Sport zu trei­ben: ein Zet­tel am Kühl­schrank mit einer Erin­ne­rung. Die Sport­ta­sche für den nächs­ten Tag schon am Vor­abend packen. Ein Sport­stu­dio suchen, das auf dem Arbeits­weg liegt und kei­nen Umweg ver­ur­sacht. „Es dau­ert etwa zwölf Wochen, bis ein Ver­hal­ten zur Rou­ti­ne wird“, sagt Exper­tin Elbe. „Und dafür muss ich es mehr­mals in der Woche machen“. Das gilt auch für Sport, da muss man durch.

Eine Hür­de aus eige­ner Kraft überwinden

Wich­tig ist, sich nicht zu über­las­ten. Lang­fris­tig soll­te man sich in Sachen Sport und Bewe­gung an die Emp­feh­lun­gen der WHO hal­ten: also min­des­tens 150 Minu­ten mode­ra­tes Aus­dau­er­trai­ning in der Woche, dazu zwei­mal Kraft­trai­ning. Wer mehr schafft: umso bes­ser. Star­tet man aber gera­de erst mit dem Trai­ning, kann es eine Wei­le dau­ern, bis wir die­ses Pen­sum errei­chen. Das ist auch in Ord­nung. Ver­lan­gen wir uns zu schnell zu viel ab, fühlt sich der Sport nicht mehr gut an.

Haben wir uns den Tag viel­leicht zu voll gepackt?

Und wenn es doch mal nicht läuft? „Dann ist wich­tig, wie wir damit umge­hen und wo wir die Grün­de dafür suchen“, sagt Anne-Marie Elbe. Haben wir uns den Tag viel­leicht zu voll gepackt? Oder uns dies­mal nicht genug Mühe gege­ben? „Das sind Din­ge, die wir ver­än­dern und aus denen wir ler­nen kön­nen“, erklärt die Sport­psy­cho­lo­gin. Schaf­fen wir es, das Hin­der­nis, das uns aus­ge­bremst hat, beim nächs­ten Mal zu über­win­den, erle­ben wir etwas, das in der Psy­cho­lo­gie als Selbst­wirk­sam­keit­be­zeich­net wird: Wir trau­en uns selbst mehr zu, weil wir die Erfah­rung gemacht haben, eine Hür­de aus eige­ner Kraft neh­men zu können.

Quel­le: Julie von Wan­gen­heim, Lei­tung Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on / Katha­ri­na Neff-Neu­dert, PR-Manager
Quel­le Ori­gi­nal-Con­tent von: Wort & Bild Ver­lag – Gesund­heits­mel­dun­gen, über­mit­telt durch news aktuell

Foto­credit: Ado­be­Stock 539387564

 

 

 

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