NRW-Kreise im Gespräch mit Minister Stamp: Biometrische Pässe für Registrierung der Ukraine-Flüchtlinge anerkennen

Gericke: Um die Aufnahme und Versorgung schneller voranzubringen, müsse die Registrierung beschleunigt werden

 

Düs­sel­dorf – Der Land­kreis­tag NRW for­dert, die Regis­trie­rung der Kriegs­ver­trie­be­nen aus der Ukrai­ne zu beschleu­ni­gen, ins­be­son­de­re durch die Aner­ken­nung von bio­me­tri­schen ukrai­ni­schen Rei­se­päs­sen für die Aufnahme.

„Die nord­rhein-west­fä­li­schen Krei­se arbei­ten mit Hoch­druck dar­an, Ver­trie­be­ne aus der Ukrai­ne auf­zu­neh­men und zu ver­sor­gen“, sag­te der Ers­te Vize­prä­si­dent des Land­kreis­tags NRW, Land­rat Dr. Olaf Geri­cke (Kreis Waren­dorf), im Gespräch mit dem zustän­di­gen Minis­ter und stell­ver­tre­ten­den Minis­ter­prä­si­den­ten des Lan­des NRW, Dr. Joa­chim Stamp, wäh­rend der jüngs­ten Vor­stands­sit­zung des Land­kreis­tags NRW (LKT NRW).

Noch sei unklar, wie vie­le Men­schen aus der Ukrai­ne Zuflucht in NRW suchen wer­den. Über­wie­gend sei­en Frau­en mit Kin­dern auf der Flucht. Klar sei aber, dass die­se Men­schen schnel­le und unkom­pli­zier­te Hil­fe benötigten.

Um die Auf­nah­me und Ver­sor­gung schnel­ler vor­an­zu­brin­gen, müs­se die Regis­trie­rung beschleu­nigt wer­den: „Wir benö­ti­gen mehr Sta­tio­nen zur digi­ta­len Regis­trie­rung und vor allem deut­lich ver­ein­fach­te Ver­fah­ren“, for­der­te Geri­cke. „Dazu gehört auch, den bio­me­tri­schen ukrai­ni­schen Rei­se­pass für die Regis­trie­rung anzu­er­ken­nen.“  Wer einen gül­ti­gen bio­me­tri­schen Pass habe, soll­te nicht noch zusätz­lich mit Fin­ger­ab­drü­cken regis­triert wer­den müs­sen. Dies betref­fe einen Groß­teil der in Deutsch­land Ankommenden.

Dar­über hin­aus erwar­te­ten die NRW-Krei­se eine voll­stän­di­ge Refi­nan­zie­rung der Kos­ten durch das Land: „Die Auf­nah­me der Kriegs­ver­trie­be­nen aus der Ukrai­ne ist eine gesamt­staat­li­che Auf­ga­be. Wir bau­en dar­auf, dass das Land die Kos­ten für die Kom­mu­nen umfas­send erstattet.“

Hin­weis: Für Rück­fra­gen wen­den Sie sich bit­te an unse­re Pres­se­spre­che­rin Rosa Moya, Tele­fon: +49 211 30 04 91 160, E‑Mail: r.​moya@​lkt-​nrw.​de.

 

Quel­le: Hei­ke Schütz­mann, Pres­se­we­sen, Öffent­lich­keits­ar­beit, Ver­bands­zeit­schrift EILDIENST

 

 

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