DGB Südwestfalen: Krieg darf niemals Mittel der Politik sein!

Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

win­ter­berg-total­lo­kal: DGB: In einer gemein­sa­men Reso­lu­ti­on ver­ur­tei­len der Deut­sche Gewerk­schafts­bund (DGB) und sei­ne Mit­glieds­ge­werk­schaf­ten den Ein­marsch Russ­lands in die Ukrai­ne auf das Schärfste.

Für die DGB-Regi­on Süd­west­fa­len erklärt Geschäfts­füh­rer Ingo Degen­hardt: „Das rus­si­sche Han­deln macht fas­sungs­los. Krie­ge­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen wer­den immer auf dem Rücken der Men­schen und vor allem auf dem Rücken der Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer mit ihren Fami­li­en aus­ge­tra­gen. Ihnen droht durch den bru­ta­len Völ­ker­rechts­bruch des rus­si­schen Staats­prä­si­den­ten unend­li­ches Leid. Wir ste­hen gemein­sam mit der inter­na­tio­na­len Gewerk­schafts­be­we­gung fest an der Sei­te der ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung. Den Men­schen dort gehört unse­re gan­ze Solidarität.“

Der DGB ist Teil der Frie­dens­be­we­gung und dem Ein­satz für Frie­den, Abrüs­tung und Völ­ker­ver­stän­di­gung verpflichtet.

„Russ­land bricht unver­hoh­len mit dem Völ­ker­recht und den Grund­ät­zen der UN-Char­ta. Die mili­tä­ri­sche Aggres­si­on muss sofort been­det wer­den! Es muss wei­ter mit Hoch­druck an diplo­ma­ti­schen Lösun­gen gear­bei­tet wer­den. Krieg darf nie­mals Mit­tel von Poli­tik sein“, sagt Ingo Degenhardt.

Um auch die gewerk­schaft­li­che Soli­da­ri­tät in die Öffent­lich­keit zu tra­gen ruft der DGB-Kreis­ver­band Sie­gen-Witt­gen­stein für Sams­tag, den 26. Febru­ar mit zu einer Soli­da­ri­täts­be­kun­dung und Men­schen­ket­te für die ukrai­ni­sche Bevöl­ke­rung in der Sie­ge­ner Innen­stadt auf. Ursprüng­lich war die­se Ver­samm­lung unter dem Mot­to „unge­spal­ten – gemein­sam aus der Pan­de­mie“ geplant.

Quel­le: Ingo Degen­hardt – Geschäfts­füh­rer DGB-Regi­on Südwestfalen

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