Jugendschützenfest Niedersfeld

Winterberg-Totallokal : 286 Schuss, vier Flügel und zwei Könige

win­ter­berg-total­lo­kal : Die Nie­ders­fel­der St. Huber­tus Schüt­zen lie­ßen es am Pfingst­wo­chen­en­de kräf­tig kra­chen. Ins­ge­samt 286 Schüs­se setz­ten die Schüt­zen­brü­der auf zwei Vögel an.

Am spä­ten Nach­mit­tag des 8. Juni hat­ten 21 ehe­ma­li­ge Köni­ge den Weg zur Vogel­stan­ge gefun­den, um am Vogel­schie­ßen der ehe­ma­li­gen Köni­ge teil­zu­neh­men. Mit Hel­mut Man­tel begann der Dienst­äl­tes­te anwe­sen­de Teil­neh­mer die Run­de, die durch den amtie­ren­den König Patrick Gei­len jeweils been­det wur­de. In locke­rer und har­mo­ni­scher Run­de, zeig­te sich schnell, dass nie­mand der ehe­ma­li­gen Majes­tä­ten an Treff­si­cher­heit ein­ge­büßt hat­te. Neben eini­gen ehe­ma­li­gen Köni­gin­nen kamen auch eini­ge Zuschau­er zur Vogel­stan­ge, die sich die beson­de­re Atmo­sphä­re eben­falls nicht ent­ge­hen las­sen woll­ten.

Tra­di­tio­nell wur­de das Feu­er selbst­ver­ständ­lich als ers­tes auf die Tro­phä­en am höl­zer­nen Vogel gerich­tet und so dau­er­te es nicht lan­ge bis Major Jens Man­tel den Apfel aus dem Kas­ten schoss. Wenig spä­ter zeig­te auch Vogel­bau­er Ulrich Kret­zer, dass er mit der „Demon­ta­ge“ sei­nes Vogels eben­falls kei­ne Pro­ble­me hat und sicher­te sich prompt das Zep­ter. Im wei­te­ren Ver­lauf des Schie­ßens fiel der Fokus jedoch  lang­sam aber sicher dar­auf, den Rest des Vogels auch noch aus dem Kas­ten zu holen. Ein­zig Huber­tus Kla­ner erlaub­te sich noch den rech­ten Flü­gel sein Eigen zu nen­nen. Als mit dem 126. Schuss schließ­lich die Ent­schei­dung gefal­len war, zeig­te sich in Patrick Gei­len, der aktu­el­le König der St. Huber­tus Schüt­zen hier­für ver­ant­wort­lich. Er bewies somit sei­ne Treff­si­cher­heit und been­de­te ein span­nen­des Schie­ßen am Frei­tag­abend.

Am Sams­tag stand mit dem Jugend­schüt­zen­fest das nächs­te Fest auf dem Pro­gramm. Um den noch amtie­ren­den Jugend­kö­nig Niklas Gei­len, hat­ten sich eini­ge Jung­schüt­zen gescharrt, wel­che durch­aus Ambi­tio­nen auf die Königs­wür­de hat­ten. Begin­nend mit den Ehren­schüs­sen durch Jung­kö­nig Niklas Gei­len, Köni­gin Fabi­en­ne Schlei­mer und Orts­vor­ste­her Heinz Schmidt wur­de ein mun­te­res Schie­ßen unter der Vogel­stän­de „im Stein“ ein­ge­läu­tet.

Wie auch schon am Frei­tag zeig­te sich auch hier, dass die Erfah­rung durch­aus eine Rol­le spielt. Denn mit Nils Busch­mann sicher­te sich der Jugend­kö­nig aus dem Jahr 2016, die Kro­ne und das Zep­ter. Des­wei­te­ren gin­gen der rech­te Flü­gel an Eray Topal und der lin­ke Flü­gel an Lukas Kow­al­c­zek.

Mit Mar­vin Isken zeig­te sich ein eben­falls beson­ders treff­si­che­rer Jung­schüt­ze,  wel­cher zuerst den Apfel  und letzt­end­lich den gan­zen Vogel aus dem Kugel­fang hol­te. Ins­ge­samt brauch­te man 160 Schuss um dem höl­zer­nen Aar den Gar aus­zu­ma­chen. Zur Köni­gin nahm sich der frisch geba­cke­ne 17. offi­zi­el­le Jung­schüt­zen­kö­nig der St. Huber­tus Schüt­zen Nie­ders­feld Lean­dra Langer(Foto).

Bei schö­nem Wet­ter lie­ßen die Besu­cher unter der Vogel­stan­ge das neue Jung­schüt­zen­kö­nigs­paar hoch­le­ben und es wur­de wei­ter gefei­ert bis tief in die Nacht.

Quel­ler : Stef­fen Schlei­mer


Bericht : winterberg-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Winterberg

winterberg-totallokal.de

Print Friendly, PDF & Email

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen