Tipp: Weltelite im Parallel-Slalom gastiert in Winterberg – Snowboard-Weltcup 2024 steigt am Wochenende

Snow Control der FIS gibt grünes Licht / Die Weltelite im Parallel-Slalom gastiert erneut am 9. und 10. März am Poppenberghang / Eintritt frei

Win­ter­berg. Grü­nes Licht vom Ski­welt­ver­band FIS! Der Snow­board-Welt­cup im Par­al­lel­sla­lom 2024 am 9. und 10. März am Pop­pen­berg­hang im Ski­lift­ka­rus­sell Win­ter­berg kann nach der erfolg­rei­chen Snow Con­trol kom­men. Und mit ihm auch ein ganz star­kes deut­sches Team mit der schon jetzt fest­ste­hen­den Gesamt­welt­cup-Sie­ge­rin Ramo­na Hof­meis­ter. Sie wird am kom­men­den Sams­tag die gro­ße Kris­tall­ku­gel nach den letz­ten Ein­zel-Finals in die­ser Sai­son in Emp­fang neh­men. Die Fans dür­fen sich also wie­der auf zwei Tage Snow­board-Spek­ta­kel freu­en. Und dies sogar bei frei­em Ein­tritt und einem bun­ten Rah­men­pro­gramm mit DJ, Mode­ra­to­ren, Par­ty, Musik und gas­tro­no­mi­schem Ange­bot. Fans und Besu­cher kön­nen den kos­ten­lo­sen Shut­tle-Ser­vice ab dem Kir­mes­platz sowie dem Win­ter­ber­ger Bahn­hof nutzen.

Mit­ten im Trai­ning erreicht Ramo­na Hof­meis­ter die fro­he Kun­de ihres Gesamtweltcup-Sieges. 

„Das war sehr emo­tio­nal, weil ich mit­ten im Trai­ning gar nicht damit gerech­net habe. Und auch sehr beson­ders, mit mei­nem Team zu fei­ern““, so die 27-Jäh­ri­ge. Der Gesamt­sieg ist der Race­boar­de­rin bei noch einem ver­blei­ben­den Welt­cup nicht mehr zu neh­men. Grund ist die Absa­ge des ursprüng­li­chen Sai­son-Fina­les in Berch­tes­ga­den, das eine Woche spä­ter geplant war, aber auf­grund von Schnee­man­gels abge­sagt wer­den muss­te. „Die Kris­tall­ku­gel erneut vor hei­mi­schem Publi­kum über­reicht zu bekom­men, macht mich unglaub­lich stolz.“ Ramo­na Hof­meis­ter ist die­se Sai­son allen davon­ge­fah­ren, stand bereits fünf­mal ganz oben auf dem Sie­ger­trepp­chen. Auch in der Dis­zi­plin­wer­tung Par­al­lel Sla­lom führt die 27-Jäh­ri­ge das Feld an. Nach­dem sie vor zwei Wochen bereits zum fünf­ten Mal in Fol­ge die klei­ne Kris­tall­ku­gel im Par­al­lel Rie­sen­sla­lom gewon­nen hat, könn­te die Race­boar­de­rin in Win­ter­berg erst­mals auch die zwei­te Dis­zi­plin­wer­tun­gen für sich ent­schei­den. „Der Fokus in Win­ter­berg liegt auf der Sla­lom-Kugel. Ganz klar. Ich hät­te ger­ne viel Gepäck auf der Heim­fahrt. Die Ren­nen dort sind immer cool – und die Atmo­sphä­re will ich nutzen.“

Team­Win­ter­berg: Helfer*innen und Pis­te sind bereit

Win­ter­berg jeden­falls ist bereit für das Sai­son­fi­na­le. „Jetzt geht es in die hei­ße Pha­se der Vor­be­rei­tung und auch der Pop­pen­berg­hang erhält den letz­ten Fein­schliff vor dem Spit­zen­sport-Event“, so Win­fried Borg­mann. Der Geschäfts­füh­rer der Win­ter­berg Tou­ris­tik und Wirt­schaft GmbH (WTW) kann sich auf sein #Team­Win­ter­berg, 170 ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, für das Groß­ereig­nis ver­las­sen. „Das Hel­fer-Team steht und die Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Orga­ni­sa­ti­ons­team sind ver­teilt. Jetzt geht es noch­mal ans Ein­ge­mach­te“, berich­tet Klaus Brink­mann, der als ehren­amt­li­cher OK-Chef zusam­men mit dem OK-Team einen gro­ßen Teil der Ver­ant­wor­tung trägt.

Los geht es am 9. März um 12 Uhr am Pop­pen­berg­hang im Ski­lift­ka­rus­sell Win­ter­berg mit der Qua­li­fi­ka­ti­on für die Ein­zel-Finals. Am Sams­tag ab 16 Uhr ste­hen dann jeweils die Ent­schei­dun­gen bei den Män­nern und Frau­en auf dem Pro­gramm. Tags dar­auf, am 10. März, begin­nen um 14.30 Uhr die so genann­ten See­ding Runs mit dem anschlie­ßen­den Fina­le der Mixed-Teams ab 15.35 Uhr.

Shut­tle-Ser­vice und Aprés Ski-Party

Um einen rei­bungs­lo­sen und vor allem für die Fans ent­spann­ten Welt­cup zu garan­tie­ren, wer­den am Sams­tag und Sonn­tag wie­der kos­ten­lo­se Shut­tle-Bus­se ein­ge­setzt. „Am Welt­cup-Gelän­de selbst ste­hen kei­ne Park­plät­ze zur Ver­fü­gung, die Stra­ße in Rich­tung Pop­pen­berg­hang wird daher auch für Publi­kums-Ver­kehr gesperrt sein an bei­den Tagen“, erläu­tert Mari­us Tam­pier. Um zum Welt­cup-Hang zu kom­men, fah­ren die Shut­tle-Bus­se in regel­mä­ßi­gen Abstän­den ab dem Kir­mes­platz in Rich­tung Ski­ge­biet und auch wie­der zurück. „Am Kir­mes­platz im Zen­trum Win­ter­bergs ste­hen auch aus­rei­chend Park­plät­ze zur Ver­fü­gung. Die Shut­tle-Bus­se hal­ten zudem auch noch am Win­ter­ber­ger Bür­ger­bahn­hof“, so der WTW-Event­ma­na­ger. Der Shut­tle fährt wie folgt:

Sams­tag, 09. März:

Hin­fahr­ten: 11:30 Uhr / 13:30 Uhr / 15:30 Uhr / 17:45 Uhr / 20:00 Uhr

Rück­fahr­ten: 18:00 Uhr / 19:45 Uhr / 22:00 Uhr

Sonn­tag, 10. März:

Hin­fahr­ten: 14:00 Uhr und 15:00 Uhr

Rück­fahr­ten: 17:00 Uhr / 18:00 Uhr / 20:00 Uhr

Musik und Mode­ra­ti­on wäh­rend der Veranstaltung

Ins­be­son­de­re die spä­te­ren Rück­fahr­ten sind ein ech­ter Gewinn für die Fans. Denn dann kom­men sie vor allem am Sams­tag in den Genuss der Aprés Ski-Par­ty. Getreu dem Mot­to „Erst Welt­cup schau­en, dann Par­ty machen“ sor­gen DJ Robin & DJ Bas­ti sowie Lunax im Möp­pi Stadl direkt neben der Welt­cup-Pis­te bereits ab 14 Uhr bis in den spä­ten Abend für Stim­mung und gute Lau­ne. „Auch vor und wäh­rend des Welt­cups haben wir Musik, die Ren­nen selbst wer­den kom­pe­tent mode­riert und natür­lich ist am gesam­ten Wochen­en­de auch für Spei­sen und Geträn­ke in der Ski­hüt­ten-Gas­tro­no­mie gesorgt. Zudem haben wir eine Video-Wall instal­liert, auf der die Ren­nen und Ergeb­nis­se gut zu ver­fol­gen sind“, erläu­tert Mari­us Tampier.

Wer schon am Frei­tag, 8. März, um 18 Uhr ein wenig Welt­cup-Luft schnup­pern möch­te, kann dies bei der offi­zi­el­len Start­num­mern-Ver­ga­be an Möp­pis Hüt­te tun. Dann bie­tet sich eine gute Gele­gen­heit, die Welt­cup-Asse haut­nah zu erle­ben und sich viel­leicht das ein oder ande­re Auto­gramm zu ergat­tern. Die Los­feen für die Start­num­mern kom­men aus dem Nach­wuchs des SC Hes­se­berg und Hes­born. Für Win­fried Borg­mann ist das Gesamt-Pro­gramm sehr reiz­voll. „Wer möch­te, kann vom 8. bis 10. März Win­ter­sport, Welt­cup und Par­ty in Möp­pis Hüt­te in Kom­bi­na­ti­on genie­ßen. Was will man mehr.“

Aus­ge­zeich­ne­te Pis­ten­ver­hält­nis­se dank Flo­ri­an Leber

Eine Grund­vor­aus­set­zung für die­ses Sport-Spek­ta­kel ist und bleibt aller­dings eine per­fekt prä­pa­rier­te Pis­te. Und dar­um küm­mert sich mit viel Akri­bie, Kom­pe­tenz und Lei­den­schaft Lift­be­trei­ber Flo­ri­an Leber mit sei­nem Team. Ins­be­son­de­re in den Tagen vor dem Welt­cup-Wochen­en­de wird Tag und Nacht jede Minu­te in die Prä­pa­rie­rung des Pop­pen­berg­hangs inves­tiert, um den Race­boar­dern eine opti­ma­le Grund­la­ge zu bie­ten. Gera­de die aus­ge­zeich­ne­te Pis­ten-Qua­li­tät ist immer wie­der auch ein Ent­schei­dungs­kri­te­ri­um pro Win­ter­berg. „Wir wis­sen, was wir an Flo­ri­an Leber und sei­nem Team haben. Es ist groß­ar­tig, wie er die Pis­te hin­be­kommt, dafür gilt ihm unser gro­ßer Dank“, betont Win­fried Borg­mann. Der WTW-Geschäfts­füh­rer spart in die­sem Zusam­men­hang aber auch nicht mit Lob für die rund 170 ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des #team­win­ter­berg, wie es mitt­ler­wei­le fast schon lie­be­voll genannt wird. „Man kann es ja nicht oft genug sagen und wert­schät­zen: Was die­ses Team leis­tet ist ein­zig­ar­tig. Wir kön­nen uns voll auf die Mann­schaft ver­las­sen, die einen gesun­den Mix hat aus erfah­re­nen Mit­strei­tern und neu­en Hel­fern. Da greift ein Räd­chen per­fekt ins ande­re. Pis­te und #team­win­ter­berg sind die Garan­ten für den Erfolg des Welt­cups in Winterberg.“

Snow­board Ger­ma­ny-Prä­si­dent freut sich auf Winterberg

Dies wis­sen auch die Ver­ant­wort­li­chen von Snow­board Ger­ma­ny, die nach der schnee­be­ding­ten Absa­ge des Welt­cups Mit­te März in Berch­tes­ga­den nun vol­ler Vor­freu­de auf Win­ter­berg sind. SNBGER-Prä­si­dent Prof. Micha­el Hölz hat­te schon vor Wochen im Inter­view von Win­ter­berg geschwärmt: „Wir – unse­re Mitarbeiter*innen als auch unse­re Athlet*innen – füh­len uns in Win­ter­berg jedes Mal bes­tens auf­ge­ho­ben. Das liegt vor allem an der Pro­fes­sio­na­li­tät, mit denen die Kolleg*innen vor Ort am Werk sind. Dar­über hin­aus gibt es stets eine beein­dru­cken­de posi­ti­ve Reso­nanz aller teil­neh­men­den Natio­nen mit ihren Teams und der FIS-Ver­ant­wort­li­chen.“ Für ihn sind die Beson­der­hei­ten des rela­tiv fla­chen Welt­cup­hangs sowie das Rah­men­pro­gramm abso­lu­te Aus­hän­ge­schil­der des Welt­cups im Sau­er­land. „Man darf das Gelän­de nicht unter­schät­zen und muss vom Start weg Voll­gas geben. Auf­ho­len ist auf der Pis­te schwierig.“

Es ist also ange­rich­tet in Winterberg!

Fak­ten-Box Snow­board-Welt­cup 2024:

  • Der FIS Snow­board Welt­cup fin­det am 09. und 10. März am Pop­pen­berg „In der Büre“ statt;
  • Erneut wird es zwei Dis­zi­pli­nen geben. Die Damen und Her­ren mes­sen sich am 09. März ab 12 Uhr zunächst im Ein­zel, um dann am 10. März ab 14.30 Uhr im Team-Wett­be­werb an den Start zu gehen;
  • Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Welt­cup gibt es im Inter­net unter www​.snow​board​-win​ter​berg​.de, www​.fis​-ski​.com sowie snow​board​ger​ma​ny​.com;

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Quel­le: Ralf Her­mann | Text­zeit – Die Agen­tur | Redak­ti­on | Winterberg
Bild: Race­boar­dern liegt der Win­ter­ber­ger Welt­cup-Hang. Am Pop­pen­berg haben sie immer gut ausgesehen.
Foto­credit: WB Ramona©FIS Snow­board MihaMatavz

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