Thema Umsatzsteuer für die Gastronomie: Statement von Dirk Wiese zum unseriösen Antrag aus den Reihen der CDU/CSU

State­ment von Dirk Wie­se zum unse­riö­sen Antrag aus den Rei­hen der CDU/CSU

„Wir haben die Gas­tro­no­mie wäh­rend der Coro­na-Kri­se maß­geb­lich unter­stützt, etwa durch die redu­zier­te Umsatz­steu­er. Das kos­tet den Staat über drei Mil­li­ar­den Euro jedes Jahr. Ich habe sehr viel Ver­ständ­nis dafür, dass die Gas­tro­no­mie auch bei uns vor Ort im Sau­er­land die­se Sen­kung der Mehr­wert­steu­er ger­ne dau­er­haft hät­te. Hier­zu habe ich in den ver­gan­ge­nen Wochen vie­le Gesprä­che füh­ren kön­nen. Aller­dings geht das auf­grund der Schul­den­brem­se nicht ohne Gegen­fi­nan­zie­rungs­vor­schlag – dazu mach­ten ins­be­son­de­re CDU und CSU in die­ser Woche im Deut­schen Bun­des­tag kei­nen Vor­schlag. Das ist unseriös.

Natür­lich unter­stüt­zen wir die Gas­tro­no­mie dar­über hin­aus, bei­spiels­wei­se mit vie­len Maß­nah­men zur Fach­kräf­te­ge­win­nung oder aber mit dem Wachs­tums­chan­cen­ge­setz, das die Wirt­schaft ins­ge­samt ent­las­tet. Der redu­zier­te Steu­er­satz für Spei­sen gilt aktu­ell bis Jah­res­en­de. Die Ent­schei­dung, wie es danach wei­ter­geht, erfolgt in den der­zeit lau­fen­den Haus­halts­be­ra­tun­gen für das Jahr 2024, die am 1. Dezem­ber enden.“

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Quel­le: Team Dirk Wiese
Fotocredit:©Dirk Wiese

 

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