Frauen und Männer im Hochsauerlandkreis weiterhin große ‚Vorsorgemuffel‘ - Gute Heilungschancen bei früher Diagnostik – Winterberg-totallokal.de

Frauen und Männer im Hochsauerlandkreis weiterhin große ‚Vorsorgemuffel‘ – Gute Heilungschancen bei früher Diagnostik

AOK zum Weltkrebstag am 4. Februar : Gute Heilungschancen bei früher Diagnostik – Wenn Krebs frühzeitig erkannt wird, bestehen gute Heilungschancen“, so Dirk Schneider …

Einen drin­gen­den Appell an die Bevöl­ke­rung im Hoch­sauer­land­kreis rich­tet die AOK Nord­West anläss­lich des Welt­krebs­ta­ges am Sonn­abend, 4. Febru­ar : „Frau­en und Män­ner soll­ten die Chan­ce der frü­hen Dia­gnos­tik unbe­dingt nut­zen und einen Ter­min zur Krebs­vor­sor­ge ver­ein­ba­ren. Denn wenn Krebs früh­zei­tig erkannt wird, bestehen gute Hei­lungs­chan­cen“, sagt Dirk Schnei­der, AOK-Ser­vice­re­gi­ons­lei­ter. Nach einer aktu­el­len Aus­wer­tung nutz­te nur jeder fünf­te Mann und jede drit­te Frau in 2021 die Krebs-Früherkennungsuntersuchung.

Die Teil­nah­me an den kos­ten­frei­en Krebs-Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen im Hoch­sauer­land­kreis liegt immer noch auf einem viel zu nied­ri­gen Niveau. „Die Inan­spruch­nah­me ist nach wie vor zu gering“, so Schnei­der. Es sei wich­tig, die Ter­mi­ne unbe­dingt wahr­zu­neh­men und aus­ge­fal­le­ne Ter­mi­ne wegen der Pan­de­mie jetzt schnells­tens nach­zu­ho­len. Denn durch die Krebs­vor­sor­ge ist es mög­lich, bereits Früh­sta­di­en von Krebs zu erken­nen. Durch eine frü­he Dia­gnos­tik bestehen gute Hei­lungs­chan­cen. Die gesetz­li­chen Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen wer­den von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen für ihre Ver­si­cher­ten voll­stän­dig bezahlt. 

AOK-Kam­pa­gne rückt Krebs-Früh­erken­nung in den Fokus

Mit der Kam­pa­gne ‚Deutsch­land, wir müs­sen über Gesund­heit reden‘ will die AOK das The­ma Krebs-Früh­erken­nung noch stär­ker in den Fokus der Öffent­lich­keit rücken und die Men­schen moti­vie­ren, die gesetz­lich vor­ge­se­he­nen Unter­su­chun­gen wahr­zu­neh­men. „Mit umfas­sen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men wol­len wir einen Anstoß geben, einen Ter­min bei sei­nem Arzt oder bei der Ärz­tin zu ver­ein­ba­ren und ver­säum­te Unter­su­chun­gen nach­zu­ho­len“, erklärt Schneider.

Dazu hat die AOK mit dem ‚Vor­sorg-O-Mat‘ ein neu­es Online-Ange­bot ent­wi­ckelt, das die wich­tigs­ten Fra­gen zur Krebs­vor­sor­ge beant­wor­tet und dem User auf­zeigt, wann die nächs­ten Krebs-Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen anste­hen. Alle Infor­ma­tio­nen ‚Vor­sorg-O-Mat‘ im Inter­net unter www​.aok​.de/​v​o​r​s​o​r​g​o​mat.

Bild im Bericht : Im Hoch­sauer­land­kreis wer­den die Krebs-Früh­erken­nungs­un­ter­su­chun­gen von Frau­en und Män­nern glei­cher­ma­ßen nach wie vor viel zu sel­ten in Anspruch genom­men. Foto. AOK/​hfr.

Bild-Titel : Da ist noch viel Luft nach oben : Im Hoch­sauer­land­kreis wird die Krebs­früh­erken­nung von Män­nern und Frau­en nach wie vor viel zu wenig genutzt. Foto : AOK/​hfr.

Quel­le : Jörg Lewe, Spe­zia­list Pres­se Ser­vice­re­gi­on, AOK Nord­West, Die Gesundheitskasse.

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