Zahnvorsorge nicht vernachlässigen

Auch im zweiten Corona-Jahr erhielten weniger Menschen im Hochsauerlandkreis Zahnersatz

win­ter­berg-total­lo­kal: Hoch­sauer­land­kreis: Im Hoch­sauer­land­kreis erhiel­ten auch im zwei­ten Coro­na-Jahr 2021 deut­lich weni­ger Men­schen Zahn­ersatz als noch vor der Pan­de­mie. Das geht aus einer aktu­el­len Aus­wer­tung der AOK Nord­West her­vor. Für Kro­nen, Brü­cken oder Pro­the­sen zahl­te allein die AOK im ver­gan­ge­nen Jahr 5.375.951 Euro für ihre Ver­si­cher­ten. Ins­ge­samt erhiel­ten 8.975 AOK-Ver­si­cher­te Zahn­ersatz­leis­tun­gen, davon 4.798 Frauen.

Bereits im ers­ten Pan­de­mie­jahr 2020 nah­men deut­lich weni­ger Men­schen im Hoch­sauer­land­kreis Zahn­ersatz in Anspruch: Im Ver­gleich zum Vor­jahr 2019 gin­gen die Zah­len bei den AOK-Ver­si­cher­ten um 6,5 Pro­zent zurück. Auch in 2021 setz­te sich die­ser Trend fort und die Zah­len der AOK-Ver­si­cher­ten mit Zahn­ersatz gin­gen um wei­te­re 2,6 Pro­zent gegen­über 2020 zurück. „Mög­li­che Ursa­che ist, dass vie­le Men­schen wäh­rend der Pan­de­mie aus Angst vor einer Coro­na-Infek­ti­on auf den Zahn­arzt­be­such ver­zich­tet haben“, sagt AOK-Ser­vice­re­gi­ons­lei­ter Dirk Schneider.

Um Zahn­ersatz und die damit ver­bun­de­nen finan­zi­el­len Fol­gen zu ver­hin­dern, emp­fiehlt der AOK-Vor­stands­chef eine regel­mä­ßi­ge Zahn­pfle­ge. Dazu gehö­ren neben dem täg­li­chen Zäh­ne­put­zen auch regel­mä­ßi­ge Kon­troll­be­su­che beim Zahn­arzt. „Nur wer regel­mä­ßig zur zahn­ärzt­li­chen Vor­sor­ge geht, bei dem kön­nen Kari­es oder Zahn­erkran­kun­gen recht­zei­tig erkannt und behan­delt wer­den. Dies gilt selbst­ver­ständ­lich auch in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie“, so Schneider.

Bild: Im Hoch­sauer­land­kreis erhiel­ten auch im zwei­ten Coro­na-Jahr 2021 deut­lich weni­ger Men­schen Zahn­ersatz als noch vor der Pandemie.

 

Foto­credits: AOK/​hfr

Quel­le: AOK NordWest

 

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