Neujahrsempfang Bestwig: Langer Applaus für neuen Ehrenbürgermeister Ralf Péus

Neujahrsempfang Bestwig: Langer Applaus für neuen Ehrenbürgermeister Ralf Péus

Best­wig: Es sind die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger – und ihr Enga­ge­ment für ihre Hei­mat – die beim Neu­jahrs­emp­fang der Gemein­de Best­wig im Mit­tel­punkt ste­hen. Ins Zen­trum der Ver­an­stal­tung kam in die­sem Jahr noch jemand hin­zu, der Bür­ger­schaft und Ehren­amt in beson­de­rer Wei­se und über vie­le Jah­re geför­dert hat: Bür­ger­meis­ter a.D. Ralf Péus wur­de jetzt mit der Ehren­me­dail­le der Gemein­de Best­wig aus­ge­zeich­net – und mit der Wür­de des Ehrenbürgermeisters.

Dass Ralf Péus – nach Karl Sen­ge – erst der zwei­te frü­he­re Amts­trä­ger ist, der mit die­sem beson­de­ren Titel gewür­digt wird, macht Umfang und Qua­li­tät sei­nes Wir­kens für die Men­schen in der Gemein­de deut­lich. „Der wah­re Wert und der tie­fe­re Gehalt die­ser Aus­zeich­nung liegt in dem Dank der Gemein­de Best­wig für den bei­spiel­lo­sen Ein­satz, das Enga­ge­ment, aber auch die Fair­ness im Amt – bei allen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten in der Sache zwi­schen den Par­tei­en bzw. Frak­tio­nen“, zitier­te Bür­ger­meis­ter Chris­toph Rose­nau sei­nen frü­he­ren Amts­vor­gän­ger Hans-Georg Mey­er. Ralf Péus habe mit sei­nem mehr als drei Jahr­zehn­te lan­gen Wir­ken als Rats­mit­glied und Bür­ger­meis­ter “in unse­rer Gemein­de tie­fe und rich­tungs­wei­sen­de Spu­ren hin­ter­las­sen”, so Chris­toph Rose­nau: “Sie wer­den noch lan­ge sicht­bar bleiben,”

Für Ralf Péus sei das Amt des Bür­ger­meis­ters mehr als nur ein Beruf gewe­sen, “es war sei­ne Beru­fung”, unter­strich sein Amts­nach­fol­ger. Und des­halb sei die Ver­lei­hung von Ehren­me­dail­le und Ehren­bür­ger­meis­ter­wür­de nicht nur ein­fach „red­lich ver­dient“ und ange­mes­sen, “son­dern sie ent­spricht – wie könn­te es der Jurist Ralf Péus viel­leicht sel­ber for­mu­lie­ren – einer Ermes­sens­re­du­zie­rung auf Null“. Zuvor hat­te der Rat der Gemein­de Best­wig ein­stim­mig beschlos­sen, den lang­jäh­ri­gen Bür­ger­meis­ter in die­ser Form aus­zu­zeich­nen – eine Ent­schei­dung, die im Bür­ger­saal nun mit lang anhal­ten­dem Applaus quit­tiert wurde.

Der so Gewür­dig­te dürf­te sich beson­ders gefreut haben, dass der von ihm ins Leben geru­fe­ne Neu­jahrs­emp­fang eine so leben­di­ge Ver­an­stal­tung ist wie eh und je. Mehr als 350 Gäs­te aus Ver­eins­le­ben, Wirt­schaft und Poli­tik waren ins Bür­ger- und Rat­haus gekom­men, um sich in fest­li­cher Atmo­sphä­re aus­zu­tau­schen, aber auch einen Rück- und Aus­blick zu wagen.

Man dür­fe, beton­te Bür­ger­meis­ter Chris­toph Rose­nau – durch­aus mit Stolz – auf unse­re Gemein­de Best­wig mit ihren Ort­schaf­ten schau­en, „auf die von uns vor­an­ge­brach­ten Pro­jek­te, auf die bei uns täti­gen und über­aus enga­gier­ten Ver­ei­ne und auf die Chan­cen, die wir für unse­re Fami­li­en, unse­re Unter­neh­men und unse­re Land­schaft und Natur geschaf­fen und erhal­ten haben.“ Es sei­en Enga­ge­ment, Ideen und Bereit­schaft zur kon­struk­ti­ven Zusam­men­ar­beit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die Best­wig erneut vor­an­ge­bracht haben – „dafür dan­ke ich ihnen von Her­zen“. Bür­ger­meis­ter Rose­nau lud dazu ein, „neue Kon­tak­te zu knüp­fen, Ideen aus­zu­tau­schen und gemein­sam zu über­le­gen, wie Best­wig auch im Jahr 2026 eine Gemein­de bleibt, in der man ger­ne lebt, arbei­tet und mit der man sich wohl­tu­end ver­bun­den fühlt.“ Jeder Bei­trag zäh­le, jeder Gedan­ke sei wert­voll – „gemein­sam schaf­fen wir mehr als alleine“.

Das „gemein­sa­me Schaf­fen“ fin­det eben­so sei­nen Aus­druck im Best­wi­ger Hei­mat­preis 2025, der eben­falls im Rah­men des Neu­jahrs­emp­fangs über­reicht wur­de. Der 1. Platz – mit dem Preis­geld von 2.500 Euro – geht an den MGV 1864 Vel­me­de für sei­ne Gene­ra­tio­nen über­grei­fen­de Arbeit. Mit dem 2. Platz und einem Preis­geld von 1.500 Euro wird der TuS Val­me­tal – und mit ihm sei­ne Jugend­ar­beit – aus­ge­zeich­net. Und den 3. Platz mit einem Preis­geld von 1.000 Euro belegt die Cari­tas-Kon­fe­renz Andre­as­berg, die das ört­li­che Dorf­le­ben ent­schei­dend prägt.

Neujahrsempfang Bestwig
Gemein­de Bestwig

Und auch sonst erleb­ten die Gäs­te im Bür­ger- und Rat­haus einen abwechs­lungs­rei­chen Abend. Der Jah­res­rück­blick – vor­ge­tra­gen von Alex­an­dra Gei­len und Mar­vie Krä­mer – warf Schlag­lich­ter auf das abge­lau­fe­ne Jahr. Musi­ka­lisch umrahmt wur­de der Neu­jahrs­emp­fang von der Sän­ge­rin Sina Hap­pe aus Mesche­de, auch aktiv in der For­ma­ti­on „Break­up“. Aus der Part­ner­ge­mein­de Nie­der­wie­sa über­brach­te Bür­ger­meis­ter Raik Schu­bert eben­so Grü­ße wie Sascha Walen­ta als. stv. Land­rat des Hochsauerlandkreises.

Neujahrsempfang Bestwig
Gemein­de Bestwig

Bür­ger­meis­ter Rose­nau ver­sprach, die Tra­di­ti­on der Neu­jahrs­emp­fän­ge auch künf­tig auf­recht zu erhal­ten: „Es macht gro­ße Freu­de, mit ihnen gemein­sam die Kapi­tel des alten Jah­res zu beschlie­ßen und das neue Jahr mit ihnen – als den­je­ni­gen Men­schen – zu eröff­nen, die das gan­ze Jahr über unent­wegt ihren so wert­vol­len Bei­trag dazu leis­ten, dass unse­re Gemein­de lie­bens- und lebens­wert bleibt.”

 

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Quel­le: Gemein­de Bestwig
Foto 01.) Bür­ger­meis­ter a.D. Ralf Péus (li.) erhielt im Rah­men des Neu­jahrs­emp­fangs aus der Hand sei­nes Amts­nach­fol­gers Chris­toph Rose­nau die Ehren­me­dail­le der Gemein­de Best­wig sowie die ERnen­nungs­ur­kun­de zum Ehrenbürgermeister.
Foto 02.) Mehr als 350 Gäs­te aus dem gesam­ten Gemein­de­ge­biet waren zum Neu­jahrs­emp­fang ins Bür­ger- und Rat­haus gekommen.
Foto 03.) Mit dem Hei­mat­preis 2025 der Gemein­de Best­wig wur­den der MGV 1864 Vel­me­de, der TuS Val­me­tal und die Cari­tas-Kon­fe­renz Andre­as­berg ausgezeichnet.
Bild­nach­weis: Gemein­de Bestwig