Winterberger Feuerwehrhaus an stark frequentierten Winterwochenenden besetzt

Winterberger Feuerwehrhaus an stark frequentierten Winterwochenenden besetzt

Win­ter­berg: Wer in Deutsch­land den Not­ruf 112 wählt, bekommt inner­halb weni­ger Minu­ten Hil­fe von der Feu­er­wehr und dem Ret­tungs­dienst. Anders als der Ret­tungs­dienst ist die Feu­er­wehr in Win­ter­berg ehren­amt­lich auf­ge­baut. Die Ein­satz­kräf­te befin­den sich daher nicht auf Abruf im Feu­er­wehr­haus son­dern gehen ihrem Beruf und der­glei­chen nach. Bei einer Alar­mie­rung gilt es für die Feu­er­wehr­män­ner und Feu­er­wehr­frau­en, schnellst­mög­lich zum Feu­er­wehr­haus zu kom­men, um dort in die Fahr­zeu­ge zu stei­gen und ohne Ver­zö­ge­rung zur Ein­satz­stel­le zu gelangen.

Für die Ein­heit Win­ter­berg der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr ist es auf­grund des teil­wei­sen star­ken inner­städ­ti­schen Ver­kehrs­auf­kom­mens an den Wochen­en­den wäh­rend der Win­ter­sport­sai­son in der Kern­stadt häu­fi­ger eine Her­aus­for­de­rung, zügig zum Feu­er­wehr­haus zu kom­men.. Um in sol­chen Situa­tio­nen wei­ter­hin kur­ze Aus­rück­zei­ten sicher­zu­stel­len, rich­tet die Ein­heit Win­ter­berg der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Stadt Win­ter­berg an aus­ge­wähl­ten, stark fre­quen­tier­ten Win­ter­wo­chen­en­den einen Son­der­dienst ein

„An den hoch fre­quen­tier­ten Win­ter­wo­chen­en­den wird das Feu­er­wehr­haus an der Schul­stra­ße durch einen Son­der­dienst von 11 bis 18 Uhr durch­ge­hend mit Ein­satz­kräf­ten besetzt. So gewähr­leis­ten wir, dass es auf­grund des zu erwar­ten­den hohen Ver­kehrs­auf­kom­mens in die­ser Zeit zu kei­nen Ver­zö­ge­run­gen in den Aus­rück­zei­ten kom­men und die Ein­heit Win­ter­berg so schnell zur Hil­fe eilen kann. Die Ein­satz­kräf­te der Ein­heit Win­ter­berg sind mit Unter­stüt­zung von Kräf­ten aus allen Ein­hei­ten der Feu­er­wehr Win­ter­berg an den Wochen­en­den direkt vor Ort und kön­nen bei einer Alar­mie­rung sofort los“, so Bür­ger­meis­ter Micha­el Beck­mann und Wehr­lei­ter Mar­tin Nig­ge­mann, die sich für das Enga­ge­ment bei den ein­ge­setz­ten Feu­er­wehr­frau­en und ‑män­nern bedanken.

Zeit im Feuerwehrhaus wird aktiv genutzt

Auch außer­halb eines kon­kre­ten Ein­sat­zes wird der Son­der­dienst sinn­voll genutzt: In den Dienst­zei­ten wer­den unter ande­rem motor­be­trie­be­ne Gerä­te über­prüft, Aus­rüs­tung und Fahr­zeu­ge kon­trol­liert, Ein­wei­sun­gen durch­ge­führt sowie orga­ni­sa­to­ri­sche Auf­ga­ben – bei­spiels­wei­se für die Ein­satz­füh­rung und Doku­men­ta­ti­on – bearbeitet.

Situative Anordnung je nach Wetter- und Besucherprognose

Ob der Son­der­dienst an einem Wochen­en­de ein­ge­rich­tet wird, ent­schei­den Wehr­lei­tung und Ord­nungs­amt jeweils Woche für Woche anhand der aktu­el­len Wet­ter­la­ge und der zu erwar­ten­den Besu­cher­fre­quenz. Der Son­der­dienst wird somit situa­tiv ange­ord­net – immer dann, wenn die Ver­kehrs­la­ge eine schnel­le Erreich­bar­keit des Feu­er­wehr­hau­ses vor­aus­sicht­lich erschwert.

 

____________________________

Quel­le: Stadt Win­ter­berg – V.i.S.d.P. Rabea Kappen
Bild: Das Win­ter­ber­ger Feu­er­wehr­haus ist an stark fre­quen­tier­ten Win­ter­wo­chen­en­den besetzt.
Foto­credits: Stadt Winterberg