Hannah Prock ist in Winterberg nicht zu besiegen

Hannah Prock ist in Winterberg nicht zu besiegen

Österreicherin siegt vor Julia Taubitz und Verena Hofer

Win­ter­berg: Mit einer sehr span­nen­den Kon­kur­renz ist der ers­te Wett­kampf­tag beim EBER­SPÄ­CHER Rodel Welt­cup in der VELTINS-Eis­Are­na in Win­ter­berg gestar­tet: Im Damen-Ein­sit­zer gewann Han­nah Prock aus Öster­reich vor Julia Tau­bitz (Deutsch­land) und Vere­na Hofer (Ita­li­en).

Sie ist fast schon so etwas wie die „Köni­gin von Win­ter­berg“: Denn schon beim Auf­takt Anfang Dezem­ber letz­ten Jah­res, der eben­falls in Win­ter­berg aus­ge­tra­gen wur­de, sieg­te Han­nah Prock in der VELTINS-Eis­Are­na. „Ich füh­le mich ein­fach sehr wohl und es macht Spaß hier in Win­ter­berg zu fah­ren, weil ich den Rodel gut gehen las­sen kann“, sag­te die 25-Jäh­ri­ge nach dem Ren­nen im Ziel­be­reich. Mit ihrem zwei­ten Sai­son­sieg über­nahm Han­nah Prock zudem die Füh­rung im Gesamt­welt­cup. Grund­la­ge dafür war eine blitz­saube­re Vorstellung.

Denn schon im ers­ten Durch­gang führ­te Han­nah Prock, die eine sehr star­ke Leis­tung ablie­fer­te und beson­ders im unte­ren Teil der Bahn for­mi­da­bel fuhr. Mit 56,005 Sekun­den sicher­te sich die Öster­rei­che­rin die Spit­zen­po­si­ti­on. Nur 31 Tau­sends­tel­se­kun­den dahin­ter sor­tier­te sich Julia Tau­bitz ein, die eben­falls einen guten Lauf hin­leg­te. Mit einem Rück­stand von mehr als einer Zehn­tel­se­kun­de fuhr Vere­na Hofer auf den drit­ten Platz. Die bis dato füh­ren­de im Welt­cup, Sum­mer Brit­cher (USA), fuhr auf Rang vier.

Im zwei­ten Lauf konn­ten unter ande­rem die Deut­schen Melina Fischer (Platz 14), die wie­der ein­mal im Welt­cup aktiv war, und Anna Ber­rei­ter (Platz sechs) noch nach vor­ne arbei­ten. „Es hat mich wie­der sehr gefreut im Welt­cup fah­ren zu dür­fen. Es war echt schön“, erklär­te Melina Fischer. Schön span­nend war der Kampf um den Tages­sieg. Wäh­rend Vere­na Hofer ihren drit­ten Platz sou­ve­rän ver­tei­di­gen konn­te, wur­de es ganz vor­ne rich­tig eng. Julia Tau­bitz, die zuletzt in Sigul­da noch grip­pe­krank war, griff noch ein­mal rich­tig an und leg­te eine star­ke Gesamt­zeit von 1:51,972 Minu­ten in die Bahn. Die­sen Angriff kon­ter­te Han­nah Prock jedoch und hat­te am Ende mit 87 Tau­sends­tel­se­kun­den (Gesamt­zeit 1:51,885 Minu­ten) die Nase vor­ne. Trotz­dem zog Julia Tau­bitz ein zufrie­de­nes Fazit: „Mit dem zwei­ten Platz kann ich sehr gut leben. Mei­ne Läu­fe waren noch nicht per­fekt, da ich oben klei­ne­re Pro­ble­me hat­te, aber ich bin den­noch rund­um zufrie­den. Ich mer­ke immer mehr, dass der Wett­kampf­flow reinkommt.“

 

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Quel­le: Sport­zen­trum Win­ter­berg Hoch­sauer­land GmbH
Bild: Podi­um der Damen
Foto­credits: ©Diet­mar Reker