Dritter Geflügelpest-Fall bei einem Wildvogel im HSK

Dritter Geflügelpest-Fall bei einem Wildvogel im HSK

Nationales Referenzlabor bestätigt Verdacht auf Geflügelpest bei verendeter Wildgans in Sundern

Hochsauerlandkreis/​Sundern: Bei einer in der Stadt Sun­dern ver­en­det auf­ge­fun­de­nen Wild­gans wur­de die Geflü­gel­pest (Aviä­re Influ­en­za) fest­ge­stellt. Das natio­na­le Refe­renz­la­bor des Fried­rich-Löff­ler-Insti­tuts (FLI) hat den Nach­weis am 05.01.2026 abschlie­ßend bestätigt.

Nach dem Auf­fin­den der ver­en­de­ten Wild­gans auf einem Pri­vat­grund­stück in der Stadt Sun­dern (Kern­stadt) wur­de der Tier­kör­per von der Stadt Sun­dern gebor­gen und nach Abstim­mung mit dem Kreis­ve­te­ri­när­amt am 22.12.2025 zur Unter­su­chung zum Che­mi­schen und Vete­ri­när­un­ter­su­chungs­amt West­fa­len in Arns­berg ver­bracht. Dort ver­lie­fen die ers­ten Tests auf Geflü­gel­pest mit posi­ti­vem Ergeb­nis, wor­auf­hin Pro­ben zur Bestä­ti­gung des Unter­su­chungs­er­geb­nis­ses an das natio­na­le Refe­renz­la­bor geschickt wurden.

Es han­delt sich um den drit­ten bestä­tig­ten Fall von Geflü­gel­pest bei einem ver­en­de­ten Wild­vo­gel im Hoch­sauer­land­kreis. Bei den ande­ren bei­den Fäl­len han­del­te es sich um einen Kra­nich und einen Bus­sard, bei denen im Novem­ber 2025 eine Infek­ti­on mit dem Erre­ger der Geflü­gel­pest nach­ge­wie­sen wur­de. Da es sich auch bei dem aktu­el­len Fall um einen Wild­vo­gel han­delt, ist die Ein­rich­tung von Restrik­ti­ons­zo­nen nicht vorgesehen.

Indes emp­fiehlt Das Kreis­ve­te­ri­när­amt allen Geflü­gel­hal­tern, aktu­ell ins­be­son­de­re im Bereich der Stadt Sun­dern, ihr Geflü­gel zum Schutz vor Infek­tio­nen eigen­ver­ant­wort­lich vor­sorg­lich aufzustallen.

Außer­dem bit­tet das Kreis­ve­te­ri­när­amt noch­mals alle Geflü­gel­hal­ter, auch Hob­by­hal­ter, die all­ge­mei­nen und recht­lich vor­ge­schrie­be­nen Bio­si­cher­heits- und Hygie­ne­maß­nah­men kon­se­quent zu beach­ten, um einen Ein­trag des Geflü­gel­pes­ter­re­gers in ihre Bestän­de zu verhindern.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu wich­ti­gen Maß­nah­men zur Bio­si­cher­heit sind auf der Inter­net­sei­te des Hoch­sauer­land­krei­ses (www​.hoch​sauer​land​kreis​.de – Bür­ger­ser­vice – Tierhaltung/​Lebensmittel – Tier­ge­sund­hei­t/-seu­chen­be­kämp­fung – Geflü­gel­pest) zu finden.

Die Bevöl­ke­rung im Hoch­sauer­land­kreis wird noch­mals gebe­ten, ver­en­det auf­ge­fun­de­ne Wild­vö­gel, ins­be­son­de­re wil­de Was­ser­vö­gel, Greif­vö­gel, Raben­vö­gel, Rei­her und Zug­vö­gel, wie Kra­ni­che oder Gän­se, dem Vete­ri­när­amt zu mel­den, damit die Tier­kör­per abge­holt und auf Geflü­gel­pest unter­sucht wer­den kön­nen. Die Unter­su­chung dient der Abklä­rung auf das Vor­lie­gen der Geflü­gel­pest und der Risi­ko­be­ur­tei­lung im Hin­blick auf die Ver­brei­tung des Erre­gers in der Region.

Werk­tags ist das Vete­ri­när­amt unter der Tele­fon­num­mer 0291941143 oder per E‑Mail
veterinaeramt@​hochsauerlandkreis.​de erreichbar.

An den Wochen­en­den ist der Kon­takt zum Vete­ri­när­amt über die Kreis­leit­stel­le möglich.

 

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Quel­le: Hoch­sauer­land­kreis – Mar­tin Reu­ther (V.i.S.d.P.)
Bild: Wild­vö­gel, wie Was­ser­vö­gel, Greif­vö­gel, Raben­vö­gel, Rei­her und Zug­vö­gel, wie Kra­ni­che oder Gän­se kön­nen betrof­fen sein.
Foto­credits: Josh Soren­son via pexels