2.880 Reinigungskräfte arbeiten in 46 Unternehmen – 15 Euro pro Stunde ist das Minimum

Hochsauerlandkreis: 2.880 Reinigungskräfte arbeiten in 46 Unternehmen

15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen im Hochsauerlandkreis

Hoch­sauer­land­kreis: Sie machen alles pico­bel­lo: Rund 2.880 Rei­ni­gungs­kräf­te sor­gen im Hoch­sauer­land­kreis für Sau­ber­keit in Büros, Klas­sen­zim­mern und im Kran­ken­haus. Ab Janu­ar bekom­men sie dafür mehr Geld: Der Stun­den­lohn für Rei­ni­gungs­kräf­te steigt auf min­des­tens 15 Euro. Das teilt die IG BAU West­fa­len Mit­te-Süd mit. Die Gebäu­de­rei­ni­ger-Gewerk­schaft beruft sich bei den Beschäf­tig­ten­zah­len auf Anga­ben der Arbeitsagentur.

„Wer Fas­sa­den oder Fens­ter rei­nigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stun­de. Denn das ist der neue Min­dest­lohn für die Außen­rei­ni­gung. Egal, wer wo sau­ber­macht: Die neu­en Lohn-Limits in der Gebäu­de­rei­ni­gung sind das Mini­mum, das in der Gebäu­de­rei­ni­gung bezahlt wer­den muss“, sagt Fried­helm Kreft von der IG BAU West­fa­len Mit­te-Süd. Alle 46 Gebäu­de­rei­ni­ger-Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis müss­ten sich dar­an halten.

„Gebäu­de­rei­ni­ge­rin­nen und Fas­sa­den­rei­ni­ger sor­gen für Sau­ber­keit. Sie machen im Hoch­sauer­land­kreis einen wich­ti­gen und har­ten Job. Der wird durch die neu­en Bran­chen-Min­dest­löh­ne jetzt deut­lich fai­rer bezahlt“, sagt Kreft. Auch eine Aus­bil­dung im Gebäu­de­rei­ni­ger-Hand­werk loh­ne sich: „Azu­bis star­ten ihre Aus­bil­dung mit 1.000 Euro im Monat. Im zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hau­se. Und im drit­ten Jahr haben Gebäu­de­rei­ni­ger-Azu­bis 1.300 Euro pro Monat im Porte­mon­naie“, so der Vor­sit­zen­de der IG BAU West­fa­len Mit­te-Süd, Fried­helm Kreft.

 

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Quel­le: Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt – Bezirks­ver­band West­fa­len Mitte-Süd
Bild: Glat­te 15 Euro – das ist der neue Stun­den­lohn, den Gebäu­de­rei­ni­ge­rin­nen ab jetzt min­des­tens ver­die­nen müs­sen, so die IG BAU West­fa­len Mitte-Süd.
Foto­credits: IG BAU | Tobi­as Seifert