Lokalmatadorin Laura Nolte triumphiert im Monobob
Sieg vor der Kanadierin Cynthia Appiah und Lisa Buckwitz
Winterberg: Der zweite Wettkampftag des IBSF Bob & Skeleton Weltcups in der VELTINS-EisArena in Winterberg ist mit einem deutschen Sieg gestartet: Lokalmatadorin Laura Nolte gewann die Konkurrenz im Monobob bei den Frauen.
Dabei sah es nach dem ersten Durchgang sogar nach einem möglichen deutschen Doppelsieg aus. Dank eines starken Starts fuhr Lisa Buckwitz mit einer Zeit von 58,86 Sekunden auf den ersten Platz. Nur vier Hundertstelsekunden dahinter folgte Laura Nolte (58,90 Sekunden) vor Katrin Beierl aus Österreich (59,08 Sekunden).
Das Klassement sollte im zweiten Durchgang, bei wieder stärker einsetzendem Schneefall, noch ordentlich durcheinandergewirbelt werden. Zunächst fuhr die „Grande Dame des Bobsports“, Elana Meyers Taylor (USA), mit der zweitbesten Laufzeit von Rang zwölf auf den sechsten Platz (1:58,73 Minuten) vor. „Winterberg ist einfach meine große Liebe. In Europa habe ich auf dieser Bahn das Bobfahren gelernt. Ich weiß noch nicht, ob ich nach Olympia als Aktive wiederkomme. Wenn es aber sein muss, komme ich, um den Spurschlitten zu fahren“, sagte die 41-Jährige nach dem Rennen. Noch furioser war die Fahrt der Kanadierin Cynthia Appiah, die mit Laufbestzeit noch von Platz vier auf den zweiten Platz vorfuhr (1:58,53 Minuten). Den Sieg machten Laura Nolte und Lisa Buckwitz jedoch unter sich aus. Dabei erwischte die bis dato Führende Lisa Buckwitz anders als in Lauf eins einen sehr schwachen Start und musste sich am Ende mit dem dritten Platz begnügen (1:58,57 Minuten). Ganz anders die amtierende Zweierbob-Olympiasiegerin Laura Nolte, die sich mit einer Gesamtzeit von 1:58.37 Minuten noch den Sieg sicherte und damit weiterhin in bislang jedem Rennen in dieser Saison auf das Podest fahren konnte.
Führung in Monobob-Gesamtwertung ausgebaut
„Ich bin sehr zufrieden und wusste, dass der Sieg noch möglich ist. Im ersten Lauf hatte ich Pech mit dem Schnee. Aber ich hatte dennoch zwei sehr gute Fahrten und daher ist alles cool“, erklärte die 27-Jährige und ergänzte: „Das Ziel ist zwar die ganze Zeit Olympia, aber es ist gut für das Selbstbewusstsein, wenn man in jedem Weltcup auf das Podest fährt.“ Mit dem Erfolg konnte die Athletin des BSC Winterberg darüber hinaus ihren Vorsprung in der Monobob-Gesamtwertung ausbauen. Denn ihre ärgste Konkurrentin in dieser Konkurrenz, Bree Walker aus Australien, musste sich nach zuletzt zwei Weltcupsiegen in Folge mit dem neunten Platz begnügen.
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Quelle: Sportzentrum Winterberg Hochsauerland GmbH
Bildnachweis: Freude bei Laura Nolte über den Weltcup-Sieg,
Fotocredits: ©Dietmar Reker








