Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg: Neue Räume für G9-Umstellung – Modulbau steht zum Schuljahr 2026/2027

Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg: Neue Räume für G9-Umstellung – Modulbau steht zum Schuljahr 2026/2027

Investitionen für Holzmodulbau und Erweiterung von insgesamt rd. 19 Millionen Euro

Win­ter­berg: Das Geschwis­ter-Scholl-Gym­na­si­um Win­ter­berg erhält drin­gend benö­tig­te Kapa­zi­täts­er­wei­te­run­gen: In der Rats­sit­zung am 25.11.2025 stell­ten das Archi­tek­tur­bü­ro Lind­ner Loh­se BDA und die Ass­mann-Grup­pe aus Dort­mund als Pla­ner für die tech­ni­schen Gebäu­de­aus­rüs­tung die aktu­el­len Pla­nun­gen für einen Holz­mo­dul­bau und den gro­ßen Erwei­te­rungs­bau vor. Mit Inves­ti­tio­nen von ins­ge­samt rund 19 Mil­lio­nen Euro schafft die Stadt Win­ter­berg moder­ne Lern­räu­me und reagiert auf die wach­sen­de Schülerzahl.

Holzmodulbau für 100 zusätzliche Schüler

Der Holz­mo­dul­bau soll pünkt­lich zum Schul­jah­res­be­ginn 2026/2027 fer­tig­ge­stellt sein und die zusätz­li­chen 100 Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf­neh­men, die durch die Umstel­lung von G8 auf G9 und den Schul­kon­sens aus 2016 ent­ste­hen. Das Gebäu­de wird auf dem Park­platz vor der Turn­hal­le errich­tet und kos­tet 1.376.852,80 Euro. „Mit die­ser Inves­ti­ti­on set­zen wir ein kla­res Zei­chen für die Bil­dungs­land­schaft in Win­ter­berg. Die Umstel­lung von G8 auf G9 erfor­dert schnel­les Han­deln – der Holz­mo­dul­bau ist daher bereits zum Schul­jah­res­be­ginn 2026/2027 ein­satz­be­reit. Die­se Bau­vor­ha­ben sichern nicht nur die Zukunfts­fä­hig­keit unse­res Gym­na­si­ums, son­dern schaf­fen auch moder­ne Lern­um­ge­bun­gen, die den Anfor­de­run­gen zeit­ge­mä­ßer Päd­ago­gik gerecht wer­den“, so Win­ter­bergs Bür­ger­meis­ter Micha­el Beckmann.

In dem moder­nen Modul­bau ent­ste­hen vier Lern­räu­me, sani­tä­re Anla­gen mit acht Uni-Sex-WCs und einem bar­rie­re­frei­en WC sowie Räu­me für das päd­ago­gi­sche Per­so­nal inklu­si­ve Tee­kü­che. Beson­de­res High­light ist die zen­tra­le Flä­che für Auf­ent­halt und selbst­ge­steu­er­tes Ler­nen. Ein Ober­licht sorgt für natür­li­ches Tages­licht und eine ange­neh­me Raum­qua­li­tät. Der Haupt­ein­gang von Wes­ten ist mit Wind­fang geplant und in das Gebäu­de ein­ge­rückt, sodass ein opti­ma­ler Wit­te­rungs­schutz gewähr­leis­tet wird.

Park­platz­si­tua­ti­on und Anwohnerinformation

Durch den Modul­bau gehen zwar Park­flä­chen ver­lo­ren, die Stadt schafft jedoch neue Park­plät­ze als Aus­gleich. Sobald die Bau­stel­len­ein­rich­tungs­pla­nung, d. h. also die vor­aus­schau­en­de Pla­nung aller not­wen­di­gen Ein­rich­tun­gen und Abläu­fe auf einer Bau­stel­le, damit Bau­pro­zes­se sicher und rei­bungs­los funk­tio­nie­ren , abge­schlos­sen ist, ist eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung für die Anwoh­ner geplant. „Beson­ders freut mich die archi­tek­to­ni­sche Qua­li­tät der Pla­nun­gen: Der Holz­mo­dul­bau steht für Nach­hal­tig­keit und inno­va­ti­ve Bau­wei­se, wäh­rend der Erwei­te­rungs­bau per­fekt in die bestehen­de Gebäu­de­ku­lis­se inte­griert wird. Uns ist wich­tig, dass der lau­fen­de Schul­be­trieb durch die Bau­maß­nah­men so wenig wie mög­lich beein­träch­tigt wird – des­halb haben wir die Pla­nung so auf­ge­stellt, dass die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wei­ter­hin unter opti­ma­len Bedin­gun­gen ler­nen kön­nen“, betont Micha­el Beck­mann, der sich bei Schul­lei­ter Ulrich Cap­pel für die gute und kon­struk­ti­ve Beglei­tung der bis­he­ri­gen Pla­nun­gen bedankt

Erwei­te­rungs­bau für 18 Mil­lio­nen Euro

Par­al­lel zum Modul­bau wur­den die Plä­ne für den gro­ßen Erwei­te­rungs­bau prä­sen­tiert. Zwi­schen Sport­hal­le und Schul­ge­bäu­de ent­steht für 18 Mil­lio­nen Euro ein vier­ge­schos­si­ges Gebäu­de mit moder­nen Unter­richts­räu­men und einem zeit­ge­mä­ßen Mehr­zweck­raum. Die Außen­fas­sa­de erhält eine Klin­ker­ver­klei­dung, wie sie vie­le Schul­ge­bäu­de auf­wei­sen – so fügt sich der Neu­bau har­mo­nisch in die bestehen­de Umge­bung ein.

Mit den bei­den Bau­vor­ha­ben stellt sich das Gym­na­si­um Win­ter­berg zukunfts­si­cher auf und bie­tet den Schü­le­rin­nen und Schü­lern opti­ma­le Lern­be­din­gun­gen in einem moder­nen Umfeld.

 

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Quel­le: Stadt Winterberg
Bild: Auf dem Lage­plan ist die Lage des Holz­mo­dul­baus und des Neu­baus ersichtlich.
Foto­credits: Büro „Lind­ner Loh­se Archi­tek­ten BDA“