Dirk Wiese: „Pflege stärken und Beiträge stabil halten“

Dirk Wiese: „Pflege stärken und Beiträge stabil halten“

Berlin/​Hochsauerlandkreis: Mit dem neu­en Gesetz zur Befug­nis­er­wei­te­rung und Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung in der Pfle­ge wer­den Fach­kräf­te gestärkt und Ein­rich­tun­gen ent­las­tet. Gleich­zei­tig sorgt die Koali­ti­on mit geziel­ten Maß­nah­men für sta­bi­le Krankenkassenbeiträge.

Dirk Wie­se, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Hoch­sauer­land­kreis freut sich über die­sen wich­ti­gen Schritt: „Mit dem Gesetz zur Befug­nis­er­wei­te­rung und Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung in der Pfle­ge wird die Pfle­ge nach­hal­tig gestärkt. Pfle­ge­fach­per­so­nen kön­nen künf­tig bestimm­te heil­kund­li­che Tätig­kei­ten wie die Wund­ver­sor­gung, die Dia­be­tes­pfle­ge oder die Betreu­ung von Men­schen mit Demenz eigen­ver­ant­wort­lich über­neh­men. Damit wird ihre hohe fach­li­che Kom­pe­tenz aner­kannt und recht­lich abgesichert.

Zugleich wer­den die Ein­rich­tun­gen spür­bar ent­las­tet. Die Pfle­ge­do­ku­men­ta­ti­on wird auf das not­wen­di­ge Maß begrenzt, Prüf­ver­fah­ren von Medi­zi­ni­schem Dienst und Heim­auf­sicht wer­den bes­ser auf­ein­an­der abge­stimmt und recht­zei­tig ange­kün­digt. Die­se Ver­ein­fa­chun­gen schaf­fen Ver­trau­en, geben den Beschäf­tig­ten mehr Hand­lungs­spiel­raum und sor­gen dafür, dass die pfle­ge­ri­sche Arbeit wie­der stär­ker im Mit­tel­punkt steht.

Das Gesetz setzt auf Eigen­ver­ant­wor­tung, Qua­li­tät und Ver­läss­lich­keit. Es ver­bes­sert die Rah­men­be­din­gun­gen in der Pfle­ge, schafft Zeit für das Wesent­li­che und stärkt die Attrak­ti­vi­tät des Berufs: ein wich­ti­ger Schritt für die Ver­sor­gung von mor­gen, die gera­de bei uns im länd­li­chen Raum gesi­chert wer­den muss.“

Wie­se weist auch auf die Maß­nah­men zur Siche­rung der Finan­zie­rung der GKV hin: „Die Regie­rungs­ko­ali­ti­on hat dar­über hin­aus Maß­nah­men beschlos­sen, damit 2 Mrd. Euro in der GKV ein­ge­spart wer­den kön­nen. Um Bei­trags­er­hö­hun­gen zu ver­mei­den und den Fak­tor Arbeit nicht zusätz­lich zu belas­ten, sind nun kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men auf den Weg gebracht wor­den, die Sta­bi­li­tät sichern sol­len. Für die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on ist dabei klar: Die finan­zi­el­len Las­ten müs­sen gerech­ter ver­teilt wer­den – und zwar dort, wo die Aus­ga­ben­dy­na­mi­ken tat­säch­lich ent­ste­hen. Denn die Bei­trags­zah­le­rin­nen und Bei­trags­zah­ler sind bereits in erheb­li­chem Maße in Vor­leis­tung gegan­gen und dür­fen nicht erneut die Haupt­last tragen.“

 

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Quel­le: Dirk Wie­se, MdB
Foto­credits: Dirk Wiese