Vom Handyverbot bis zur Urlaubssperre: Dr. Azubi weiß Bescheid

Vom Handyverbot bis zur Urlaubssperre: Dr. Azubi weiß Bescheid

Im Hochsauerlandkreis können 5.950 Azubis die „24/​7‑Sprechstunde“ nutzen

Hoch­sauer­land­kreis: Wenn es beim Job-Start nicht glatt läuft: „Von unbe­zahl­ten Über­stun­den über die Urlaubs­sper­re bis zum Han­dy­ver­bot – Azu­bis wis­sen oft nicht, wie sie dran sind“, sagt Fried­helm Kreft. Er ist Bezirks­vor­sit­zen­der der Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt (IG BAU) und hat einen Tipp für die rund 5.950 jun­gen Men­schen, die gera­de im Hoch­sauer­land­kreis eine Aus­bil­dung machen: „Wer Fra­gen oder Pro­ble­me hat, bekommt im Inter­net unter www​.dr​-azu​bi​.de prompt und pro­fes­sio­nell Hilfe.“

Der „Azu­bi-Ser­vice“ des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB) bie­te eine „24/​7‑Sprechstunde“ – egal, für wel­che Fra­gen: „Passt das Geld, das die Fir­ma im Hoch­sauer­land­kreis für die Aus­bil­dung bezahlt? Was ist mit Über­stun­den und Urlaub? Was soll­ten Azu­bis machen, wenn es um Gefah­ren für die eige­ne Gesund­heit geht? Wie funk­tio­niert ein Wech­sel vom Aus­bil­dungs­platz? …“, sagt Fried­helm Kreft.

Der Vor­sit­zen­de der IG BAU West­fa­len Mit­te-Süd kennt die Pro­ble­me rund um die Aus­bil­dung. „Vie­le Jugend­li­che im Hoch­sauer­land­kreis sind erst seit ein paar Wochen dabei. Für sie ist die Aus­bil­dung Neu­land.“ Es gehe dar­um, gera­de ihnen den Rücken zu stär­ken. „Wenn Azu­bis dau­ernd Arbei­ten machen müs­sen, die nichts mit ihrer Aus­bil­dung zu tun haben, dann muss mit dem Betrieb gespro­chen wer­den. Dabei spie­len gera­de der Betriebs­rat und die Gewerk­schaft eine wich­ti­ge Rol­le“, sagt Fried­helm Kreft. Azu­bis könn­ten auch ihren Aus­bil­dungs­ver­trag von der Gewerk­schaft prü­fen las­sen, so die IG BAU West­fa­len Mitte-Süd.

 

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Quel­le: Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt – Bezirks­ver­band West­fa­len Mitte-Süd
Foto­credits: IG BAU | Nils Hillebrand