Verbot von Bezeichnungen wie „Veggieburger“ oder „Veggiewurst“ für vegetarische Ersatzprodukte

Europäisches Parlament stimmt für ein Verbot von Bezeichnungen wie „Veggieburger“ oder „Veggiewurst“ für vegetarische Ersatzprodukte

Peter Liese: Absoluter Unsinn in Zeiten anderer Probleme

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat heu­te kon­tro­vers dar­über abge­stimmt, ob in Zukunft die Bezeich­nung „Veggie­bur­ger“ oder „Veggie­wurst“ für die ent­spre­chen­den Pro­duk­te noch zuläs­sig ist. „Ich bedaue­re sehr, dass der Vor­schlag eine Mehr­heit gefun­den hat. Wir soll­ten die Ver­brau­cher nicht für dumm ver­kau­fen. Wenn auf einer Packung ‚Veggie­bur­ger‘ oder ‚Veggie­wurst‘ steht, kann jeder ent­schei­den, ob er das kau­fen will oder nicht“, erklär­te der süd­west­fä­li­sche CDU-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Peter Liese.

Da der Vor­schlag jetzt aber erst­mal noch mit den Ver­tre­tern der 27 Mit­glied­staa­ten ver­han­delt wer­den muss, hofft und glaubt Lie­se, dass die Dis­kus­si­on im San­de ver­lau­fen wird: „Der Minis­ter­rat wird die­se aus mei­ner Sicht unsin­ni­ge For­de­rung ableh­nen. Es bleibt also alles beim Alten. Wir kämp­fen gera­de erfolg­reich für so vie­le büro­kra­ti­sche Erleich­te­run­gen für die Betrie­be und Men­schen in unse­rer Regi­on, da ist die­se For­de­rung nach mehr Regu­lie­rung abso­lut fehl am Platz. Es ist wirk­lich scha­de, dass sich die Mehr­heit im Euro­päi­schen Par­la­ment in einer Zeit, in der wir wirk­lich ande­re Pro­ble­me haben, mit so einem Unsinn beschäftigt.“

 

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Quel­le: Dr. Peter Lie­se MdEP
Foto­credits: Europabüro