THW trifft MdB – Dirk Wiese im Austausch mit dem Technischen Hilfswerk in Berlin
Berlin/Hochsauerlandkreis: Einmal im Jahr gibt es in Berlin vor dem Deutschen Bundestag die Veranstaltung „MdB trifft THW“. Dort präsentiert sich das Technische Hilfswerk (THW) von seiner besten Seite und die Bundestagsabgeordneten können sich mit ihren jeweiligen Ortsbeauftragten austauschen und praktische Aufgaben des THW ausprobieren. Dabei konnte sich auch in diesem Jahr der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese wieder von den vielfältigen Aufgaben des THW vor Ort überzeugen und freute sich, Sascha Meyer von der Regionalstelle Arnsberg und Matthias Hollmann von der THW-Ortsgruppe Arnsberg zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.
„Im Sauerland tausche ich mich regelmäßig mit unseren Ortsgruppen des Technischen Hilfswerks aus und sehe dabei, wie viel die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Hilfe leisten, wenn es um Einsätze im Krisenfall geht“, erklärt Dirk Wiese und ergänzt: „Beim diesjährigen Treffen in Berlin war es daher besonders spannend, selbst einmal eine Einsatz-Rettungs-Spinne (ERS, auch Schreitbagger genannt) auszuprobieren, die auch in schwierigem Gelände oder im Flussbett sicher stehen und Arbeitsvorgänge ausführen kann. Davon gibt es in Deutschland nur zwei Stück beim THW, diese kam aus Remscheid.“
Bundesweit engagieren sich mehr als 88.000 Menschen beim THW und leisten tausende Stunden Arbeit – sei es bei Hochwasser, Stromausfällen oder auch im Auslandseinsatz.
Mit dem neuen Bundeshaushalt 2025 haben wir einen Schwerpunkt mit massiven zusätzlichen Investitionen in den Zivil- und Bevölkerungsschutz gelegt. Mit der Bereichsausnahme von den Vorgaben der Schuldenbremse für Ausgaben des Zivil- und Bevölkerungsschutzes steigen die Etats vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (um plus 95 Millionen Euro) und THW (plus 30 Millionen Euro) an. Gleichzeitig stellt der Haushaltsausschuss Verpflichtungsermächtigungen im Umfang von über einer Milliarde Euro zur Verfügung, um eine zweite Tranche des THW-Bauprogramms, die Errichtung des THW-Logistikzentrums Westerstede und Baumaßnahmen bei Ortsverbänden mit akutem Handlungsbedarf zu finanzieren. Das ist Rekord! Weitere zwölf Millionen Euro erhält das THW zusätzlich für die Ausgaben der Ortsverbände (plus zwei Millionen Euro) und die kurzfristige Beschaffung von Handfunkgeräten (plus 9,7 Millionen Euro). Zusätzlich gibt es je 100.000 Euro zur Stärkung der Arbeit von THW-Jugend, THW-Bundesvereinigung und des Katastrophenschutz-Moduls 17 zusammen mit der DLRG.
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Quelle: Dirk Wiese MdB
Fotocredits: Dirk Wiese








