Stromerzeugung Im September 2025 mit viel Windstrom

Stromerzeugung Im September 2025 mit viel Windstrom – Aber auch ein Wettermonat der Gegensätze

Bri­lon: Die Wind­strom­erzeu­gung im Sep­tem­ber erreich­te im Monats­mit­tel mit 16,8 Giga­watt gute Ertrags­wer­te. Gegen­über dem Monat August ist das eine Stei­ge­rung von 74 %.

Zur Bilanz gehö­ren aber auch fol­gen­de Bemer­kun­gen. Von der bis­her instal­lier­ten Wind­kraft­an­la­gen­leis­tung von 75 GW sind das nur ca. 22 %! Die Unter­schie­de in der stünd­li­chen und der täg­li­chen Strom­erzeu­gung im Sep­tem­ber waren enorm. Am 6.9. erreich­te das Tages­mit­tel nur 3,5 GW, am. 16.9. aber 39,7 GW. Das ist das 11,4 fache! Die

z. B. am. 6.9. feh­len­de Eis­spei­se­leis­tung muss wei­ter­hin durch Gas, Braun- und Stein­koh­le­kraft­wer­ke und Impor­te aus­ge­gli­chen werden!

Die feh­len­de Ener­gie an den wind­schwa­chen Tagen und in den Nacht­stun­den wur­de mit 9,3 GW (Mit­tel­wert) aus Braun­koh­le und durch wei­te­re kon­ven­tio­nel­len Brenn­stof­fen aus­ge­gli­chen! Hin­zu kamen noch 3,4 GW Stromimporte.

Die fik­ti­ve linea­re Wind­strom­trend­li­nie im Monats­ver­lauf war stei­gend von 15 GW auf 18,5 GW.

Die Anzahl der Wind­kraft­an­la­gen beträgt schon etwa 30500. Das sind auch 30500 Indus­trie­an­la­gen mit hohen Flä­chen- und Rohstoffverbrauch.

Der Strom­ver­brauch im Monats­mit­tel lag bei 51,7 GW.

Jah­res­zeit­be­dingt erreich­te die Solar­leis­tung im Monats­mit­tel nur 9,3 Giga­watt- Das sind 69 % vom Monat August. Im Monats­ver­lauf war die Leis­tungs­ten­denz den Son­nen­stand ent­spre­chend fallend..

Auf dem Kah­len Asten wur­de eine mitt­le­re Wind­ge­schwin­dig­keit zwi­schen 4 und 5 Bft gemes­sen. An Regen fiel nur 75 mm, von Durch­schnitt sind das nur 71 %..

Am 29.09.2025 wur­de der Euro­päi­sche Umwelt­be­richt von der EEA (Euro­päi­sche Umwelt­agen­tur) ver­öf­fent­licht mit der Ein­schät­zung „es steht nicht gut um unse­re Umwelt“. Der Bericht hebt lei­der nicht die Not­wen­dig­keit von „weni­ger kon­su­mie­ren“ hervor.

Ein­zi­ger Hin­weis ist der Satz: Die Umwelt lei­det infol­ge nicht nach­hal­ti­ger Pro­duk­ti­ons- und Kon­sum­mus­ter. Dabei ist die Ein­spa­rung von Ener­gie wirk­lich nach­hal­tig und drin­gend notwendig!

 

___________________________

Text und Dia­gramm Die­ter Frig­ger, Brilon
Daten SMARD (Zah­len ohne Gewähr)