Entlastung für Waldbauern, Landwirte und Mittelständler in unserer Region

Entlastung für Waldbauern, Landwirte und Mittelständler in unserer Region

Peter Liese: EU-Umweltkommissarin schlägt weitere Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung vor / Zwischenzeit nutzen um Vorgaben radikal zu vereinfachen

Brüssel/​Hochsauerlandkreis: Wald­bau­ern, Land­wir­te und Mit­tel­ständ­ler wie z.B. mit­tel­stän­di­sche Kaf­fee­rös­ter, sor­gen sich, dass eine EU-Ver­ord­nung unnö­ti­ge und ärger­li­che Büro­kra­tie mit sich bringt. Sie haben sich des­halb inten­siv an den süd­west­fä­li­sche CDU-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Peter Lie­se gewandt. Lie­se, der auch umwelt­po­li­ti­scher Spre­cher der größ­ten Frak­ti­on im Euro­päi­schen Par­la­ment (EVP-Christ­de­mo­kra­ten) ist, kann jetzt einen Erfolg ver­mel­den. Die Kom­mis­sa­rin für Umwelt, Jes­si­ka Ros­wall, hat eine Ver­schie­bung um ein Jahr vor­ge­schla­gen. Offi­zi­el­le Begrün­dung ist, dass die not­wen­di­ge IT-Infra­struk­tur noch nicht funk­tio­niert. Lie­se begrüßt dies: „Ein unver­än­der­tes Inkraft­tre­ten der Ent­wal­dungs­ver­ord­nung am 1. Janu­ar hät­te nicht nur vie­le klei­ne Wald­bau­ern und Land­wir­te vor unlös­ba­re Pro­ble­me gestellt, son­dern auch Mit­tel­ständ­ler wie etwa Kaf­fee- oder Holz­im­por­teu­re. Wir kön­nen die Leu­te nicht zwin­gen, irgend­et­was in eine Daten­bank ein­zu­tra­gen, wenn die Daten­bank nicht funk­tio­niert“. Nach Ansicht Lie­ses gibt die Ver­schie­bung aber auch die Chan­ce die Ver­ord­nung grund­sätz­lich zu ent­rüm­peln: „Das Ziel, die welt­wei­te Abhol­zung zu stop­pen, ist und bleibt wich­tig. Aber in Län­dern wie Deutsch­land, in denen es auf­grund natio­na­ler Gesetz­ge­bung, die auch umge­setzt wird, kei­ne Ent­wal­dung gibt, soll­ten Land­wir­te und Wald­bau­ern kom­plett von den Auf­la­gen befreit wer­den. Dafür müs­sen wir jetzt das Jahr nutzen.“

 

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Quel­le: Dr. Peter Lie­se MdEP
Bild: EU-Ent­wal­dungs­ver­ord­nung darf Wald­bau­ern, Land­wir­te und Mit­tel­ständ­ler nicht vor unlös­ba­re Pro­ble­me stel­len. Peter Lie­se tauscht sich daher immer wie­der mit den Betrof­fe­nen aus.
Fotos Europabüro