HSK-Heimatpreis 2025 für die Freilichtbühnen Hallenberg und Herdringen

HSK-Heimatpreis 2025 für die Freilichtbühnen Hallenberg und Herdringen

Bühnen leisten 143.000 Stunden ehrenamtliche Stunden im Jahr

Hoch­sauer­land­kreis: Land­rat Dr. Karl Schnei­der über­reich­te den Frei­licht­büh­nen Hal­len­berg und Her­drin­gen am Don­ners­tag, 18. Sep­tem­ber, den Hei­mat­preis 2025 des Hoch­sauer­land­krei­ses. In einer klei­nen Fei­er­stun­de dank­te Dr. Schnei­der den Gäs­ten, die zahl­reich im Kreis­haus Mesche­de erschie­nen waren: “Die Frei­licht­büh­nen Hal­len­berg und Her­drin­gen ste­hen wie kaum ande­re Orte im Hoch­sauer­land­kreis für das, was Hei­mat im bes­ten Sin­ne aus­macht: Zusam­men­halt, kul­tu­rel­le Viel­falt und das star­ke Enga­ge­ment vie­ler Men­schen, die sich ehren­amt­lich ein­brin­gen.” Der Hei­mat­preis ist mit 10.000 Euro dotiert, jede Büh­ne erhält 5.000 Euro.

In sei­ner Ehrung ging der Land­rat auch auf die bei­den Spiel­stät­ten ein: “In Hal­len­berg erle­ben wir seit Jahr­zehn­ten ein­drucks­vol­les Thea­ter – getra­gen von Gene­ra­tio­nen. Beson­ders prä­gend sind die Pas­si­ons­spie­le, die alle zehn Jah­re nicht nur ein kul­tu­rel­les, son­dern auch ein spi­ri­tu­el­les Zei­chen set­zen. Her­drin­gen ist eben­so ein Ort der Kul­tur – mit groß­ar­ti­gen Insze­nie­run­gen im Som­mer und einer beson­de­ren Rol­le als Gast­ge­ber der Open-Air-Kon­zer­te im Rah­men des inter­na­tio­na­len Brass-Fes­ti­vals Sauerland-Herbst.”

In der Prä­sen­ta­ti­on der bei­den Frei­licht­büh­nen konn­ten die bei­den Vor­sit­zen­den Ste­fan Pip­pel (Hal­len­berg) und Tho­mas Lep­ping (Her­drin­gen) die Bedeu­tung des Ehren­amts mit Zah­len bele­gen. 550 Akti­ve aktu­ell, ins­ge­samt 249 Insze­nie­run­gen seit den Grün­dun­gen der Büh­nen in 1946 bzw. 1949 mit 4.146 Vor­stel­lun­gen und über 2,7 Mil­lio­nen Zuschau­ern. Die 550 Akti­ven leis­ten ins­ge­samt 143.000 ehr­amt­li­che Stun­den im Jahr, das sind 260 pro Akti­vem. Pip­pel und Lep­ping waren sich einig: “Die Büh­nen sind für vie­le von uns wie eine zwei­te Familie!”

Musi­ka­lisch und schau­spie­le­risch umrahmt wur­de die Hei­mat­preis­ver­lei­hung von Akteu­ren mit Sequen­zen aus dem Fami­li­en­stück “Tar­zan” und den Erwach­se­nen­stü­cken “Romeo und Julia” sowie “Zum Ster­ben schön”.

 

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Quel­le: Hochsauerlandkreis
Bild: Land­rat Dr. Karl Schnei­der (Mit­te) bedank­te sich für die Bei­trä­ge der Büh­nen mit einem Blu­men­strauß bei den Akteuren.
Foto­credits: HSK