Bundesregierung investiert in die Verkehrsinfrastruktur
Berlin: In den letzten Tagen gab es eine Vielzahl an Berichterstattungen, die den Eindruck erweckten, es käme zu einem Baustopp bei Neubauprojekten im Bereich der Autobahnen und Bundesstraßen. Dirk Wiese, Bundestagsabgeordneter für den Hochsauerlandkreis dazu: “In den kommenden Jahren investiert der Bund mehr als 160 Milliarden Euro in die Verkehrsinfrastruktur. Das ist eine historische Summe, die der Bundesverkehrsminister mit Nachdruck in die Verbesserung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur lenken sollte. Diese Investitionen sind nicht nur für den Neubau von Autobahnen, Brücken und Straßen vorgesehen, sondern auch für den dringend benötigten Erhalt und die Sanierung bestehender Infrastruktur.”
Wiese ergänzt: “Ein zentrales Anliegen der Koalition war stets, dass der Großteil dieser Mittel in den Erhalt und die Sanierung bestehender Straßen, Brücken und Schienen fließt. Auch der gültige Bundesverkehrswegeplan orientiert sich klar am Prinzip “Erhaltung vor Neubau”. Darüber hinaus wurde in der Kabinettvorlage für den Bundeshaushalt 2026 nochmals bekräftigt, dass die Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrsprojekte auch im Neubau verbessert werden müssen, um schneller Prioritäten zu setzen.
Für das Jahr 2025 stehen dem Verkehrsbereich insgesamt 33,4 Milliarden Euro zur Verfügung. 10 Milliarden Euro davon sind für den Ausbau der Bundesfernstraßen eingeplant – das sind 1,5 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Bis 2029 wird dieser Betrag jährlich auf 10,6 Milliarden Euro ansteigen. Ich halte das für ein starkes Zeichen, auch für unsere Heimatregion, die wirtschaftlich stark von einer guten Verkehrsinfrastruktur abhängig ist. Daher gibt es keinen Baustopp bei bereits begonnenen Projekten oder bei solchen, die sich derzeit in der Bauphase befinden. Davon sind auch geplante Vorhaben berührt.”
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Quelle: Dirk Wiese MdB
Fotocredits: Dirk Wiese








