Zweite semi-stationäre Geschwindigkeitsmessanlage im Hochsauerlandkreis im Einsatz

Zweite semi-stationäre Geschwindigkeitsmessanlage im Hochsauerlandkreis im Einsatz

Hoch­sauer­land­kreis.: Seit Anfang August ist im Hoch­sauer­land­kreis eine zwei­te semi-sta­tio­nä­re Geschwin­dig­keits­mess­an­la­ge – ein soge­nann­ter Enforce­ment-Trai­ler – in Betrieb. Mit der Anmie­tung und Inbe­trieb­nah­me der zwei­ten Anla­ge ver­folgt der Kreis das Ziel, die Ver­kehrs­über­wa­chung im gesam­ten Kreis­ge­biet noch flä­chen­de­cken­der sicherzustellen.

Durch die geo­gra­fi­sche Aus­deh­nung des Hoch­sauer­land­krei­ses kön­nen mit zwei Trai­lern sowohl der west­li­che als auch der öst­li­che Teil des Kreis­ge­bie­tes bes­ser abge­deckt wer­den. Die Aus­wahl der Ein­satz­or­te erfolgt auf­grund von For­de­run­gen aus der Unfall­kom­mis­si­on, Anre­gun­gen aus der Bevöl­ke­rung oder aus inter­nen Über­le­gun­gen. Der Trai­ler wird auch dort ein­ge­setzt, wo nach einer sta­tio­nä­ren Anla­ge ver­langt wird. In vie­len Fäl­len las­sen sich dadurch objek­ti­ve Zah­len zur gefühl­ten Situa­ti­on von Anwoh­nern über einen län­ge­ren Zeit­raum erhal­ten. Der Anhän­ger wird als sinn­vol­le Ergän­zung zu mobi­len und sta­tio­nä­ren Tem­po­kon­trol­len im Hoch­sauer­land­kreis gesehen.

Bereits der Ein­satz der ers­ten Anla­ge hat posi­ti­ve Effek­te gezeigt. An den Mess­stel­len ist eine deut­li­che Ent­schleu­ni­gung des Ver­kehrs zu beob­ach­ten, und die vor­ge­schrie­be­nen Geschwin­dig­kei­ten wer­den deut­lich bes­ser eingehalten.

Ein wesent­li­cher Vor­teil der semi-sta­tio­nä­ren Mess­sys­te­me gegen­über mobi­len Geschwin­dig­keits­kon­trol­len ist der durch­ge­hen­de Betrieb – auch nachts sowie an Wochen­en­den und Fei­er­ta­gen. Die Anla­ge arbei­tet meh­re­re Tage wet­ter­un­ab­hän­gig und ohne Per­so­nal­ein­satz, da sie durch einen eige­nen Akku mit Strom ver­sorgt wird. Wäh­rend des Mess­be­triebs lässt sich der Anhän­ger voll­stän­dig auf den Wagen­bo­den absen­ken und so gegen unbe­fug­ten Abtrans­port sichern. Zusätz­lich schüt­zen unter ande­rem eine abge­dich­te­te und beschuss­si­che­re Hül­le sowie ein Alarm­sys­tem die Tech­nik vor Auf­bruch und Vandalismus.

Über­höh­te Geschwin­dig­keit ist nach wie vor eine der Haupt­ur­sa­chen für Ver­kehrs­un­fäl­le. Des­halb sind Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße kei­ne Baga­tel­len, son­dern ein ernst­zu­neh­men­des Risi­ko für die Ver­kehrs­si­cher­heit. Mit dem erwei­ter­ten Ein­satz der Geschwin­dig­keits­mess­an­la­ge soll ein kla­res Zei­chen für mehr Sicher­heit auf den Stra­ßen zum Schutz aller Ver­kehrs­teil­neh­men­den gesetzt werden.

 

___________________

Quel­le: Hoch­sauer­land­kreis – Mar­tin Reu­ther (V.i.S.d.P.)
Bild: Seit Anfang August ist im Hoch­sauer­land­kreis eine zwei­te semi-sta­tio­nä­re Geschwin­dig­keits­mess-anla­ge – ein soge­nann­ter Enforce­ment-Trai­ler – in Betrieb.
Foto­credits: HSK