Koalitionsvertrag 2025: Deutschlandticket bis 2029 preislich stabil

Koalitionsvertrag 2025: Deutschlandticket bis 2029 preislich stabil

WestfalenTarif begrüßt Preisstabilität und Finanzierungszusage für die ÖPNV-Flatrate

West­fa­len: Schwarz-Rot hat die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen am 9. April 2025 abge­schlos­sen. Der Koali­ti­ons­ver­trag zwi­schen SPD, CDU und CSU für die 21. Legis­la­tur­pe­ri­ode nimmt auf drei Sei­ten Stel­lung zum The­ma Ver­kehr. Für alle, die den öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr inten­siv nut­zen, erscheint beson­ders wich­tig, dass das Deutsch­land­ti­cket gesi­chert ist.

Zudem wird es kei­ne Kos­ten­er­hö­hung ab 2027 geben, wie es noch das dem Koali­ti­ons­ver­trag vor­aus­ge­gan­ge­ne Son­die­rungs­pa­pier vor­sah, son­dern erst ab 2029. Zwei Jah­re län­ger dür­fen also Fahr­gäs­te mit Bus und Bahn für 58 Euro quer durch Deutsch­land fahren.

„Wir freu­en uns mit unse­ren Kun­dIn­nen, dass das Deutsch­land­ti­cket bis 2029 gesi­chert ist und sich bis dahin auch nicht im Preis ver­än­dern wird“, begrü­ßen Mat­thi­as Hehl und Dr. Oli­ver Mietzsch den Beschluss. Zudem sieht der Ver­trag vor, die Kos­ten für das Deutsch­land­ti­cket nach einem fes­ten Schlüs­sel auf­zu­tei­len. „Mit beson­de­rem Inter­es­se wer­den die Ver­kehrs­un­ter­neh­men und ‑ver­bün­de die Ent­wick­lung die­ses Finan­zie­rungs­schlüs­sels ver­fol­gen“, wis­sen Hehl und Mietzsch. „Denn sie sind unmit­tel­bar abhän­gig von einer siche­ren, lang­fris­ti­gen Finan­zie­rungs­zu­sa­ge von Bund und Län­dern zum Deutsch­land­ti­cket. Nur auf die­ser Basis kön­nen sie ihr Ver­kehrs­an­ge­bot auf­stel­len. Es bleibt zu hof­fen, dass damit die für die Erschlie­ßung neu­er Nut­zer­grup­pen unzu­träg­li­chen Dis­kus­sio­nen um die Ticket­fi­nan­zie­rung aus dem Weg geräumt werden.“

Gro­ßes Poten­ti­al bei der Gewin­nung neu­er Nut­ze­rIn­nen besitzt das Deutsch­land­ti­cket ins­be­son­de­re in sei­ner Vari­an­te als Job­ti­cket. Damit sich mehr Arbeit­ge­be­rIn­nen dafür ent­schei­den und ihre Mit­ar­bei­te­rIn­nen auf dem Weg zum Job unter­stüt­zen kön­nen, scheint nun die erfor­der­li­che Pla­nungs­si­cher­heit gegeben.

Bis­lang tei­len sich Bund und Län­der die jähr­li­chen Ticket­zu­schüs­se von drei Mil­li­ar­den Euro. Kon­kre­te Aus­sa­gen, wie die neue Grund­la­ge für die Kos­ten­auf­tei­lung zwi­schen Bund, Län­dern und Nut­zern aus­se­hen wird, ste­hen noch aus.

 

Über den WestfalenTarif

West­fa­len­Ta­rif. Der Eine für Bus & Bahn: Der West­fa­len­Ta­rif ist der flä­chen­mä­ßig größ­te Nah­ver­kehrs­ta­rif in NRW und der zweit­größ­te deut­sche Flä­chen-Gemein­schafts­ta­rif. Ein kom­for­ta­bles ÖPNV-Ange­bot mit Zukunfts­cha­rak­ter in West­fa­len, ein Ticket für alle auf Schie­ne und Stra­ße, hohe Mobi­li­tät für die loka­len Bedürf­nis­se vor Ort. Das ver­wirk­li­chen 28 Auf­ga­ben­trä­ger, über 60 Ver­kehrs­un­ter­neh­men und die WestfalenTarif-Expert*innen in Zusam­men­ar­beit mit den 16 ange­schlos­se­nen Krei­sen und 3 kreis­frei­en Städ­ten. Ver­bund­wei­te Tarif­pla­nung, Ein­nah­men­auf­tei­lung, Ver­trieb, Mar­ke­ting, Con­trol­ling und eine trans­pa­ren­te Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on bil­den die Basis, auf der leicht ver­ständ­li­che, bar­rie­re­frei zugäng­li­che, kli­ma­freund­li­che, digi­ta­le und inter­mo­da­le Kon­zep­te ent­wi­ckelt werden.

 

______________________

Quel­le: West­fa­len­Ta­rif GmbH
Foto­credits: © OWL Ver­kehr GmbH