Best of Poetry Slam Winterberg in der Stadthalle im Oversum am 26. April

Best of Poetry Slam Winterberg in der Stadthalle im Oversum am 26. April—mit deutscher Vize-Meisterin!

Win­ter­berg: Das viel­leicht belieb­tes­te Lite­ra­tur­for­mat Deutsch­lands kommt end­lich auch nach Winterberg!

Poet­ry Slam ist nicht nur beliebt wegen der mit­rei­ßen­den Per­for­man­ces der Auf­tre­ten­den, son­dern vor allem wegen sei­ner Diver­si­tät. Egal ob Come­dy, Lyrik, Gesell­schafts­kri­tik, Kaba­rett, Kla­mauk, hier kom­men alle auf ihre Kos­ten in einer spek­ta­ku­lä­ren Show, die jedes ein­zel­ne Mal über­rascht und begeistert.

Sie sind ganz herz­lich ein­ge­la­den die Ver­an­stal­tung zu besu­chen. Für ein Inter­view vor­ab ste­hen wir Ihnen selbst­ver­ständ­lich und ger­ne per Mail, tele­fo­nisch unter 015734436116 oder auch per­sön­lich zur Verfügung.

In der ein­zig­ar­ti­gen Atmo­sphä­re der Stadt­hal­le im Over­sum ist am 26. April Zeit für die Poe­ten! Eine Aus­wahl der bes­ten und belieb­tes­ten Slam­men­den des Lan­des ins sonst für Win­ter­sport bekann­te Win­ter­berg, um die belieb­te Lite­ra­tur-Rei­he auch hier zu etablieren.

Mit dabei:

Lisa Pau­li­ne Wag­ner | deut­sche Vize-Meisterin
Rai­ner Holl | Gewin­ner des Ham­bur­ger Comedy-Pokal
Han­nah Abe­li­us | Sachsen-Meisterin
Mar­vin Suckut | zwei­fa­cher Baden-Württemberg-Meister

Die Mode­ra­ti­on über­nimmt der NDR-Come­dy-Con­test-Teil­neh­mer und Pro­fi-Slam­mer Jan Schmidt.

Falls es Leute gibt, die das Format noch nicht kennen:

Poet­ry Slam ist ein lite­ra­ri­scher Wett­be­werb, der sich gro­ßer Beliebt­heit erfreut. Die Auf­tre­ten­den müs­sen bei ihren Auf­trit­ten drei simp­le Regeln befol­gen: alle Tex­te sind selbst­ge­schrie­ben, die Auf­tritts­zeit beträgt maxi­mal 6 Minu­ten und es sind kei­ne Requi­si­ten oder Ver­klei­dun­gen erlaubt. Ansons­ten ist alles mög­lich. Egal ob Come­dy, Lyrik, Kaba­rett, Poe­sie, Gesell­schafts­kri­tik oder Kla­mauk.. bei die­sem For­mat kom­men alle auf ihre Kos­ten. Und das wich­tigs­te: IHR, also das Publi­kum, ent­schei­det wer noch­mal auf­tre­ten darf und wer am Ende Ruhm und Sieg mit nach Hau­se nimmt. Ein immer wie­der ein­zig­ar­ti­ger und spek­ta­ku­lä­rer Abend.

Infos zu den Teilnehmenden

Mar­vin Suckut:

Mar­vin Suckut wur­de am 08.11.1989 in Stutt­gart gebo­ren. Sei­ne Kar­rie­re als Autor begann 2009 in Stutt­gart bei den Baden-Würt­tem­ber­gi­schen U20 Meis­ter­schaf­ten im Poet­ry Slam, wel­che er gewann.
Seit­dem kann er auf über 1500 Auf­trit­te bei Poet­ry Slams, Lese­büh­nen und ande­re Lite­ra­tur­ver­an­stal­tun­gen zurück­bli­cken. Seit 2010 lebt und arbei­tet er in Kon­stanz, von wo aus er eige­ne Lite­ra­tur­ver­an­stal­tun­gen rund um den Boden­see orga­ni­siert und mode­riert. 2012 erschien sein ers­tes Buch “Ich kann ja sonst nichts.” im Tinx-Verlag.
Im Lau­fe der letz­ten Jah­re konn­te er über 500 Poet­ry Slams für sich ent­schei­den. Er wur­de 2013 und 2014 Baden-Würt­tem­ber­gi­scher Vize-Meis­ter und stand 2016 im Fina­le der deutsch­spra­chi­gen Meis­ter­schaf­ten in Stutt­gart. 2015 orga­ni­sier­te er die Baden-Würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­meis­ter­schaf­ten im Poet­ry Slam in Kon­stanz und Sin­gen. Er gibt regel­mä­ßig Work­shops an Schu­len und ande­ren Insti­tu­tio­nen zum The­ma “Rhe­to­rik”, “Poet­ry Slam” und “Krea­ti­ves Schrei­ben und Performance”.

Han­nah Abelius:

Han­nah, die in Köln und Leip­zig auf­ge­wach­sen ist, bringt nicht nur ihre Lei­den­schaft für die Wor­te mit, son­dern auch ihre Erfah­rung als amtie­ren­de Säch­si­sche Lan­des­meis­te­rin im Poet­ry Slam. Seit 2021 zurück in Leip­zig, begeis­tert sie mit ihren Tex­ten auf Poet­ry-Slam- und Lese­büh­nen und ist aktu­ell als Trau­red­ne­rin sowie in der Sexu­al­auf­klä­rung aktiv. Sie ist eine Meis­te­rin dar­in, tief­sin­ni­ge The­men mit einer Pri­se Witz zu ver­bin­den. Ihre Tex­te laden Dich ein, über das Leben nach­zu­den­ken, wäh­rend sie gleich­zei­tig ein Lächeln auf Dein Gesicht zau­bern. In einer Welt, die manch­mal ernst erscheint, bie­tet Han­nah eine Oase der Leich­tig­keit – eine per­fek­te Mischung aus Nach­denk­lich­keit und Humor.

Lisa Pau­li­ne Wagner:

Mit leicht zugäng­li­chen, mal nach­denk­lich-ruhi­gen, aber immer unter­halt­sa­men Tex­ten hat Lisa Pau­li­ne Wag­ner seit 2018 schon zahl­lo­ses Publi­kum vom Burg­thea­ter in Wien bis zum Star­light-Express-Thea­ter in Bochum begeis­tert. Sie wur­de 2022 Vize-Meis­te­rin der deutsch­spra­chi­gen Meis­ter­schaf­ten und 2023 die ers­te Ber­lin Bran­den­burg Meis­te­rin. Im sel­ben Jahr erschien ihre ers­te Text­samm­lung „So sieht’s aus“ im Blau­licht-Ver­lag. Im Novem­ber 2024 ver­trat sie Deutsch­land bei den Poet­ry Slam-Welt­meis­ter­schaf­ten in Togo.

Rai­ner Holl:

Rai­ner Holl wuchs auf im Fern­seh­gar­ten von Deutsch­land – Rhein­land-Pfalz. Von dort aus zog es ihn in die Welt und vor allem auf die Büh­ne. Er gewann bereits den einen oder ande­ren Preis für sein lite­ra­ri­sches Schaf­fen, für sei­ne Leis­tun­gen als Poet­ry Slam­mer und seit dem Gewinn des Gol­de­nen Kog­gen­zie­hers und des Ham­bur­ger Come­dy Pokals 2021 ist er sogar aus­ge­zeich­ne­ter Kaba­ret­tist und Come­di­an. Im Herbst 2023 gewann er die rhein­land-pfäl­zi­sche Lan­des­meis­ter­schaft im Poet­ry Slam. Es geht berg­auf für Rai­ner Holl.
Er selbst fin­det das scha­de, denn berg­ab ist es ja immer ein biss­chen leich­ter. Neben der Büh­ne ist Rai­ner der Her­aus­ge­ber des welt­weit ers­ten demo­ti­vie­ren­den Tisch­ka­len­ders „Träu­me nicht dein Leben, son­dern halt ein­fach dein Maul“. Ein State­ment gegen die Kul­tur der Selbst­op­ti­mie­rung. Rai­ner Holl – ein Mann lebt sei­nen Traum. Ein beschei­de­ner Traum, aber immerhin.

Beginn der Ver­an­stal­tung ist um 19:00Uhr, der Ein­lass erfolgt ab 18:00Uhr.

Tickets kos­ten 14€ im Vor­ver­kauf, ermä­ßigt 12€, erhält­lich online über die Web­site der Stadt Win­ter­berg, unter https://​www​.win​ter​berg​.de/​a​k​t​i​v​i​t​a​e​t​e​n​-​e​r​l​e​b​n​i​s​s​e​/​e​r​l​e​b​n​i​s​s​e​-​f​u​e​h​r​u​n​g​e​n​/​#​/​e​x​p​e​r​i​e​n​c​e​/​G​E​R​0​0​0​2​0​0​6​3​4​6​5​8​7​2​768 , über even­tim, oder an allen bekann­ten VVK-Stellen.

 

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Quel­le: slam_kultur
Bild: Jan Schmidt
Foto­credits: @Andreas Klein