Putin glaubt auf dem Schlachtfeld mehr zu erreichen als am Verhandlungstisch – Kommentar zu möglicher Taurus-Lieferung

Putin glaubt auf dem Schlachtfeld mehr zu erreichen als am Verhandlungstisch – Kommentar zu möglicher Taurus-Lieferung

Kreml-Chef Wla­di­mir Putin glaubt wei­ter, er kann auf dem Schlacht­feld mehr errei­chen als am Ver­hand­lungs­tisch. Der Wes­ten muss dar­aus Schlüs­se zie­hen. Fried­rich Merz hat es offen­bar getan: Er sag­te , er sei bereit, der Ukrai­ne Tau­rus-Marsch­flug­kör­per zu lie­fern. Das wäre ange­mes­sen. Der Tau­rus ist kei­ne Wun­der­waf­fe, wird den Krieg nicht allein ent­schei­den. Aber er kann Kiew im Abwehr­kampf hel­fen. Die Lie­fe­rung ist kei­ne ver­ant­wor­tungs­lo­se Eska­la­ti­on, Deutsch­land wird damit nicht zur Kriegs­par­tei. Noch-Kanz­ler Olaf Scholz hat immer Gesprächs­be­reit­schaft mit Putin signa­li­siert, mit ihm tele­fo­niert. Das war rich­tig, auch sein vor­aus­sicht­li­cher Nach­fol­ger Merz soll­te das tun – und zugleich mit der Lie­fe­rung von Tau­rus den nächs­ten Schritt zur Unter­stüt­zung der Ukrai­ne gehen.

 

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Stutt­gar­ter Nach­rich­ten, Frank Schwaibold, Chef vom Dienst
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Foto­credit: Ado­be­Stock 338842452 / Brisystem