Winterberger Senior:innen gestalten Klima-Zukunft – Strategieworkshop legt Grundstein für gemeinsame Zusammenarbeit der Initiative KlimaZukunft

Winterberger Senior:innen gestalten Klima-Zukunft – Strategieworkshop legt Grundstein für gemeinsame Zusammenarbeit der Initiative KlimaZukunft

Win­ter­berg: Gemein­sa­me Visio­nen und den Wil­len, den Kli­ma­schutz in der Regi­on bür­ger­nah und gene­ra­tio­nen­über­grei­fend zu unter­stüt­zen – die­ses Ziel ver­eint die Teil­neh­men­den der Initia­ti­ve Kli­ma­Zu­kunft, die sich dazu kürz­lich zu einem Stra­te­gie­work­shop im Haus des Gas­tes in Altas­ten­berg tra­fen. Die Grup­pen­mit­glie­der sind nun her­aus­ge­for­dert, ihre unter­schied­li­che Inter­es­sen, zeit­li­chen Kapa­zi­tä­ten und Pro­jekt­ideen fest­zu­le­gen und deren Umset­zung struk­tu­riert zu pla­nen. Für die enga­gier­ten Senior:innen kein Grund auf­zu­ge­ben! „Im Gegen­teil – die Unter­schie­de kön­nen eine gro­ße Chan­ce sein und die Arbeits­ge­mein­schaft ins­ge­samt befruch­ten und stär­ken“ so die Teil­neh­men­den der Initia­ti­ve. Auch Bür­ger­meis­ter Micha­el Beck­mann freut sich und ließ es sich nicht neh­men, den Work­shop per­sön­lich zu besu­chen. „Kli­ma­schutz ist kei­ne Fra­ge des Alters. Mit der Lebens­er­fah­rung und gro­ßen Ver­net­zung der Teil­neh­men­den kön­nen wir viel für Kli­ma und Umwelt in unse­rer Stadt bewe­gen. Die­sem Enga­ge­ment gilt gro­ßer Dank.“

Pro­fes­sio­nell beglei­tet wur­de der Work­shop von der Dozen­tin Petra Kof­ler-Mer­tens. Die diplo­mier­te Coa­chin hat zahl­rei­che Erfah­run­gen sowohl in der Durch­füh­rung und Mode­ra­ti­on von Semi­na­ren, als auch fach­lich in den The­men­fel­dern Kli­ma­schutz, Kli­ma­fol­gen­an­pas­sung und Klima-Ängste.

Strukturen schaffen für langfristigen Erfolg

In dem inter­ak­ti­ven Pro­zess des Work­shops wur­de vor allem deut­lich, dass Struk­tu­ren geschaf­fen und Auf­ga­ben auf alle Köp­fe auf­ge­teilt wer­den müs­sen. Außer­dem möch­ten sich die Teil­neh­men­den auf gemein­sa­me The­men eini­gen und die­se gezielt bear­bei­ten und sicht­bar machen. Die Teil­neh­men­den sind sich zudem einig, wie bedeut­sam die Ver­net­zung für ihre Initia­ti­ve ist, ein wei­te­rer Aspekt, der künf­tig mehr fokus­siert wer­den soll. Ein ers­ter Schritt wur­de bereits gesetzt, und so hieß die Grup­pe beim Work­shop auch ein Mit­glied der Kli­ma Grup­pe Arns­berg und des­sen wert­vol­len Impul­se will­kom­men. „Kli­ma­schutz endet nicht an Gemein­de­gren­zen. Durch loka­le Ver­net­zung und regel­mä­ßi­gen Aus­tausch kön­nen Syn­er­gien ent­ste­hen und alle Betei­lig­ten von­ein­an­der pro­fi­tie­ren“ ergänzt die inter­kom­mu­na­le Kli­ma­ma­na­ge­rin Kim Peis. Auch die Zusam­men­ar­beit mit dem Kli­ma­ma­nage­ment der Stadt Win­ter­berg sowie benach­bar­ten Städ­ten soll wei­ter aus­ge­baut wer­den und steht mit auf der Agen­da der Initia­ti­ve KlimaZukunft.

Die Grup­pe trifft sich ein­mal im Monat im Rat­haus Win­ter­berg, um aktu­el­le The­men zu bespre­chen und Pro­jek­te für die Stadt zu pla­nen. Inter­es­sier­te sind herz­lich ein­ge­la­den an den Sit­zun­gen der Initia­ti­ve teil­zu­neh­men! Bei Rück­fra­gen ste­hen Ihnen die Teil­neh­men­den unter klimafuture@​web.​de zur Ver­fü­gung und freu­en sich auf Anre­gun­gen aus der Bevölkerung.

 

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Quel­le: Stadt Win­ter­berg – V.i.S.d.P. Rabea Kappen
Bild: die Initia­ti­ve Kli­ma­Zu­kunft mit Bür­ger­meis­ter Micha­el Beck­mann und Dozen­tin Petra Kof­ler-Mer­tens (3. von rechts) im Haus des Gas­tes in Altastenberg
Foto­credits: Stadt Winterberg