Kommission legt Aktionsplan zur Stärkung der europäischen Automobilindustrie vor

Kommission legt Aktionsplan zur Stärkung der europäischen Automobilindustrie vor

Peter Lie­se: Wich­ti­ge Rich­tungs­ent­schei­dung für Zulie­fer­un­ter­neh­men aus unse­rer Regi­on / Unter­stüt­zung von Lea­sing für die hart arbei­ten­den Men­schen gut für Kli­ma und Industrie

„Dies ist eine wich­ti­ge Rich­tungs­ent­schei­dung zuguns­ten einer Schlüs­sel­in­dus­trie in unse­rer Regi­on. Ich freue mich, dass die EU auf die Sor­gen der Unter­neh­men und Men­schen bei uns zuhau­se reagiert und kon­kre­te Maß­nah­men vor­ge­schla­gen hat, um sie zu ent­las­ten“, mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te der süd­west­fä­li­sche CDU-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Peter Lie­se auf die Vor­stel­lung eines Auto­mo­bil­ak­ti­ons­plans durch die Euro­päi­sche Kommission.

Für Peter Lie­se ist ein Kern­ele­ment, dass die Kom­mis­si­on ange­kün­digt hat, die Straf­zah­lun­gen für die Auto­mo­bil­in­dus­trie zu ver­mei­den. Unter den CO2-Flot­ten­grenz­wer­ten (die auch das Ver­bren­ner-Aus 2035 fest­schrei­ben) wird euro­päi­schen Auto­her­stel­lern vor­ge­schrie­ben, wie vie­le Elek­tro­au­tos sie ver­kau­fen müs­sen. Errei­chen sie die­se Quo­ten nicht, müs­sen sie Straf­zah­lun­gen leis­ten. Die Kom­mis­si­on hat jetzt vor­ge­schla­gen, dass Unter­neh­men, die ihre Zie­le 2025 nicht errei­chen, dies durch Über­kom­pen­sa­ti­on der Zie­le in 2026 und 2027 errei­chen kön­nen. „Ich hal­te die­se Ent­schei­dung gera­de vor dem Hin­ter­grund der gegen­wär­ti­gen geo­po­li­ti­schen Situa­ti­on für rich­tig. In einer schwe­ren wirt­schaft­li­chen Lage soll­ten Unter­neh­men kei­ne Straf­zah­lun­gen zah­len und sie soll­ten auch nicht gezwun­gen sein, durch Ver­ein­ba­run­gen mit Tes­la de fac­to Geld an Elon Musk zu über­wei­sen. ‚No money for Musk‘ gilt jetzt noch mehr als zu Beginn der Dis­kus­si­on im Herbst. Gleich­zei­tig stellt der Vor­schlag sicher, dass die Kli­ma­zie­le der Euro­päi­schen Uni­on wei­ter bestehen blei­ben. Das gibt auch der hei­mi­schen Auto­mo­bil­bran­che Raum zum Atmen und treibt gleich­zei­tig unse­re inno­va­ti­ven Unter­neh­men an“, erklär­te Liese.

Beson­ders erfreut zeig­te sich Lie­se, dass auch sein Vor­schlag zur Unter­stüt­zung des Lea­sings für die hart arbei­ten­de Mit­te in den Akti­ons­plan mit auf­ge­nom­men wur­de. Lie­se hat­te mit sei­nem Par­la­ments­kol­le­gen Den­nis Rad­tke bereits im Herbst ein Papier vor­ge­legt, in dem sie vor­schla­gen, die Unter­stüt­zung für kli­ma­freund­li­che Mobi­li­tät, also z.B. Elek­tro­au­tos neu zu jus­tie­ren und dabei vor allen Din­gen die Men­schen im Blick zu haben, die weni­ger als der Durch­schnitt der Bevöl­ke­rung ver­die­nen. „Es geht uns dabei nicht vor allem um die Emp­fän­ger von sozia­len Trans­fer­leis­tun­gen, son­dern um die Men­schen in unse­rer Regi­on und ganz Deutsch­land, die hart arbei­ten und trotz­dem wenig auf der hohen Kan­te haben. Die­se pro­fi­tie­ren kaum von den bis­he­ri­gen För­der­mög­lich­kei­ten, weil sie z.B. kei­nen Kre­dit für ein neu­es Auto bekom­men und kei­ne Rück­la­gen haben. Die Inves­ti­ti­on in ein Elek­tro-Auto ist für vie­le noch ein Wag­nis, da sie nicht wis­sen, wie lan­ge z.B. die Bat­te­rie hält. Der Vor­schlag der Kom­mis­si­on kann die­sen Men­schen hel­fen. Er hilft damit auch dem Kli­ma und schafft kom­plett neue Käu­fer­schich­ten für die Autoindustrie.“

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Akti­ons­plan fin­den Sie unter die­sem Link: https://​ec​.euro​pa​.eu/​c​o​m​m​i​s​s​i​o​n​/​p​r​e​s​s​c​o​r​n​e​r​/​d​e​t​a​i​l​/​e​n​/​i​p​_​2​5​_​635.

 

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Quel­le: Dr. Peter Lie­se MdEP
Foto­credits: Dr. Peter Liese