Gut besuchter Gottesdienst unter dem Motto “Ich bin wählerisch“

Gut besuchter Gottesdienst unter dem Motto “Ich bin wählerisch“

Wet­ter-Wen­gern: Ein ganz beson­de­rer Got­tes­dienst fand im Febru­ar im FRAU­EN­HEIM WEN­GERN statt. Er stand unter dem Mot­to „Ich bin wäh­le­risch”. Ziel war es, in einem gemein­sa­men Got­tes­dienst über die Bedeu­tung einer poli­ti­schen Wahl nach­zu­den­ken. Der Ein­la­dung folg­ten zahl­rei­che Klient*innen, Ange­hö­ri­ge, Mitarbeiter*innen sowie vie­le Politiker*innen – die­se Mischung mach­te den Got­tes­dienst zu einem bemer­kens­wer­ten Erleb­nis. Zusätz­li­che Bän­ke muss­ten her­an­ge­schafft wer­den, um allen Anwe­sen­den Platz zu bie­ten. Die­se star­ke Betei­li­gung unter­strich das Inter­es­se und die Rele­vanz des gewähl­ten The­mas – die Bedeu­tung und die Aus­wir­kun­gen die­ser Wahl-Ent­schei­dun­gen. Gast­ge­be­rin war das FRAU­EN­HEIM WEN­GERN, eine Ein­rich­tung der Ein­glie­de­rungs­hil­fe in Trä­ger­schaft der Evan­ge­li­schen Frau­en­hil­fe in West­fa­len (EFHiW).

Wel­che Rol­le spie­len Wah­len im täg­li­chen Leben? In einer Welt, in der stän­dig zwi­schen Alter­na­ti­ven gewählt wer­den muss, sei es wich­tig, sich der Kon­se­quen­zen von Ent­schei­dun­gen bewusst zu sein, erklär­te Pfar­re­rin Bir­git Rei­che in der Pre­digt. Sie ist die Geschäfts­füh­re­rin der EFHiW. Die Frau­en­be­auf­trag­ten des FRAU­EN­HEIM brach­ten sich durch das Lesen der Für­bit­ten in den Got­tes­dienst ein und Rei­ner Kros­sar beglei­te­te den Got­tes­dienst musi­ka­lisch. „Wir sind dank­bar für die gro­ße Reso­nanz und das Inter­es­se an die­sem wich­ti­gen The­ma“, äußer­te sich Nadi­ne Somer, Gesamt­lei­te­rin des FRAU­EN­HEIM WEN­GERN. „Unse­re Ent­schei­dun­gen for­men nicht nur unser eige­nes Leben, son­dern haben auch Ein­fluss auf unse­re Gemein­schaft und die Welt, in der wir leben. Vie­le wich­ti­ge, sozi­al­po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ste­hen an. Ent­schei­dun­gen, die Ein­fluss auf die Men­schen haben, die im FRAU­EN­HEIM WEN­GERN leben und arbei­ten, sowie auf alle Mitarbeiter*innen und ihre täg­li­che Arbeit im sozia­len Bereich.“

Der Got­tes­dienst, der durch Mate­ria­li­en des „Evan­ge­li­schen Fach­ver­ban­des für Teil­ha­be (BeB)“ inspi­riert war, zeig­te ein­drucks­voll, wie christ­li­che und gesell­schaft­li­che The­men mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den kön­nen, um ein tie­fes Bewusst­sein für die Ver­ant­wor­tung jedes Ein­zel­nen zu schaf­fen. Es war ein ermu­ti­gen­des Zei­chen der Gemein­schaft und ein bewe­gen­der Moment des Aus­tauschs und der Inspiration.

Ein­mal mehr zeig­te das FRAU­EN­HEIM WEN­GERN sei­ne Rol­le als wich­ti­ger Ort der Begeg­nung und des Aus­tauschs. Die Kol­lek­te ging an die Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft Kir­che und Rechtsextremismus.

 

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Quel­le: Evan­ge­li­sche Frau­en­hil­fe in West­fa­len e.V.
Bild: Der Ein­la­dung zum Got­tes­dienst folg­ten zahl­rei­che Klient*innen, Ange­hö­ri­ge, Mitarbeiter*innen sowie vie­le Politiker*innen – die­se Mischung mach­te den Got­tes­dienst zu einem bemer­kens­wer­ten Erleb­nis im FRAU­EN­HEIM WENGERN.
Foto­credits: Evan­ge­li­sche Frau­en­hil­fe in West­fa­len e.V.