Entwicklungspolitik als Friedenspolitik

„Entwicklungspolitik als Friedenspolitik“ mit Bundesministerin Svenja Schulze und Dirk Wiese

Sun­dern: Auf Ein­la­dung des hei­mi­schen Bun­des­tags­an­ge­ord­ne­ten Dirk Wie­se fand ver­gan­ge­ne Woche im Hof­ca­fé Sun­dern eine Ver­an­stal­tung zum The­ma „Ent­wick­lungs­po­li­tik als Frie­dens­po­li­tik“ statt, bei der Bun­des­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze die zen­tra­le Rol­le der deut­schen Ent­wick­lungs­hil­fe in der welt­wei­ten Frie­dens­si­che­rung und sta­bi­len inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit betonte.

Die Minis­te­rin ging auf die Bedeu­tung der Ent­wick­lungs­ar­beit ein, wel­che lang­fris­tig zur För­de­rung von Sta­bi­li­tät, Wohl­stand und fried­li­chen Bezie­hun­gen dient. „Ent­wick­lungs­po­li­tik ist nicht nur eine Hil­fe zur Armuts­be­kämp­fung, son­dern auch ein ent­schei­den­der Bei­trag zur glo­ba­len Frie­dens­si­che­rung“, so Schulze.

Ein wei­te­res zen­tra­les The­ma war die zuneh­men­de Rol­le Chi­nas in der inter­na­tio­na­len Ent­wick­lungs­po­li­tik. Chi­na inves­tiert mas­siv in Ent­wick­lungs­län­der und beein­flusst damit zuneh­mend auch die Roh­stoff­ver­tei­lung auf Kon­ti­nen­ten wie Afri­ka und Süd­ame­ri­ka. Schul­ze stell­te fest, dass die­se Ent­wick­lung sowohl Chan­cen als auch Her­aus­for­de­run­gen für die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft, ins­be­son­de­re für Deutsch­land, mit sich bringt.

Im Hin­blick auf Deutsch­land als export­star­kes Land hob die Minis­te­rin her­vor, wie wich­tig wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit für den Erfolg der Ent­wick­lungs­po­li­tik ist. „Durch fai­re Han­dels­be­zie­hun­gen und nach­hal­ti­ge Part­ner­schaf­ten kön­nen wir wirt­schaft­li­chen Wohl­stand för­dern, was letzt­end­lich gera­de den deut­schen Unter­neh­men, auch hier aus dem Sau­er­land, nutzt“, ergänz­te Dirk Wiese.

 

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Quel­le: Dirk Wie­se MDB
Foto­credits: Dirk Wiese