Dirk Wiese (MdB) besucht Grüne Woche in Berlin

Dirk Wiese (MdB) besucht Grüne Woche in Berlin

Der hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dirk Wie­se ist als stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der auch ver­ant­wort­lich für die Land- und Forst­wirt­schaft. Auf der Inter­na­tio­na­len Grü­nen Woche stan­den daher jetzt eine Rei­he von Ter­mi­ne und Begeg­nun­gen an.

Neben dem Aus­tausch mit den Wald­ei­gen­tü­mern (AGDW), den Fami­li­en­be­trie­ben Land & Forst, Mut­ter­kuh­hal­tung NRW, dem BDM, dem Bun­des­ver­band Rind & Schwein und dem Deut­schen Bau­ern­ver­band traf sich Wie­se auch mit der Spit­ze des WLV um Huber­tus Bering­mei­er und Tho­mas Forst­reu­ter. The­men waren dabei u.a. die Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit der deut­schen Land­wirt­schaft, eine kla­re Zukunfts­per­spek­ti­ve für die hei­mi­sche Tier­hal­tung und kurz­fris­ti­ge Maß­nah­men zur Bekämp­fung der Maul- und Klauenseuche.

“Unse­re Land­wir­tin­nen und Land­wir­te ver­die­nen Pla­nungs­si­cher­heit, wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ven für ihre Betrie­be und mehr Wert­schät­zung und Respekt. Ziel muss es aus mei­ner Sicht sein, dass mehr Wert­schöp­fung auf den land­wirt­schaft­li­chen Höfen ver­bleibt und Land­wir­te guten Gewis­sens den Hof an die nächs­te Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ben kön­nen. Die Maß­nah­men zu büro­kra­ti­schen Erleich­te­run­gen müs­sen auf allen poli­ti­schen Ebe­nen kon­se­quent fort­ge­setzt wer­den. Das haben mei­ne Gesprä­che auf der Grü­nen Woche erneut deut­lich gezeigt.

Zudem gilt es die euro­päi­sche Agrar­po­li­tik stär­ker nach dem Prin­zip “Öffent­li­ches Geld für öffent­li­che Leis­tung” ab 2027 aus­zu­rich­ten und die 2. Säu­le zur För­de­rung der länd­li­chen Ent­wick­lung per­spek­ti­visch zu stär­ken. Die Regeln für die nächs­te Gemein­sa­me Agrar­po­li­tik (GAP) müs­sen pra­xis­nah und büro­kra­tie­arm sein. Dabei muss die Grün­land­för­de­rung aus­ge­baut und die Mut­ter­kuh­hal­tung als nach­hal­ti­ge Land­be­wirt­schaf­tung durch Wei­de­tier­hal­tung gestärkt wer­den. Zudem muss die Wei­de­tier­hal­tung durch einen kon­se­quen­ten Her­den­schutz geför­dert wer­den. Dies hat dann auch den leich­te­ren Abschuss von Wöl­fen zur Fol­ge, die Wei­de­tie­re atta­ckie­ren.”, so Wie­se als Fazit.

 

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Quel­le: Dirk Wie­se MdB
Foto­credits: Dirk Wiese