Brückenförderung für Studierende aus der Ukraine

Budde-Stiftung stellt 10 Stipendien zur Verfügung

win­ter­berg-total­lo­kal: FH-SWF: Die Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len und die Bud­de-Stif­tung wol­len 10 geflüch­te­te ukrai­ni­sche Stu­die­ren­de för­dern. Bei­de Part­ner haben zu die­sem Zweck die „Brü­cken­för­de­rung für Stu­die­ren­de aus der Ukrai­ne“ ein­ge­rich­tet. Das Pro­gramm unter­stützt akut gefähr­de­te Stu­die­ren­de mit ukrai­ni­scher Staats­bür­ger­schaft. Es rich­tet sich an Stu­die­ren­de, die an einer ukrai­ni­schen Hoch­schu­le ein­ge­schrie­ben sind und jetzt ihr Stu­di­um in Deutsch­land fort­set­zen möchten.

„Auch wir sind erschüt­tert über die rus­si­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne. Gera­de als Hoch­schu­le, für die Wis­sen­schafts­frei­heit und wis­sen­schaft­li­cher Aus­tausch über alle Gren­zen ele­men­tar sind, füh­len wir uns ver­pflich­tet, neben Soli­da­ri­täts­be­kun­dun­gen auch kon­kre­te Hil­fe und Unter­stüt­zung anzu­bie­ten“, sagt FH-Rek­tor Prof. Dr. Claus Schus­ter auch mit Blick auf die ukrai­ni­sche Part­ner­hoch­schu­le in Charkiw.

Das Son­der­pro­gramm soll den Stu­die­ren­den einen gesi­cher­ten Über­gang in das Stu­di­um an der Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len ermög­li­chen. Neben finan­zi­el­ler För­de­rung durch die Bud­de-Stif­tung wer­den die Stu­die­ren­den durch Sprach­kur­se und per­sön­li­che Betreu­ung unter­stützt. Kon­kret sieht das Pro­gramm ein ein­jäh­ri­ges Sti­pen­di­um im monat­li­chen Umfang von 1000 Euro sowie eine ein­ma­li­ge Pau­scha­le zur Bereit­stel­lung not­wen­di­ger Lebens­un­ter­halts­mit­tel wie Lap­top, Klei­dung, Woh­nungs­ein­rich­tung etc. im Umfang von 500 Euro vor. Ein beglei­ten­der Deutsch-Sprach­kurs und gege­be­nen­falls ein Sprach­kurs in Eng­lisch sol­len den Ein­stieg in das deutsch- und eng­lisch­spra­chi­ge Stu­di­en­an­ge­bot der Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len erleichtern.

„Wir las­sen die ukrai­ni­schen Stu­die­ren­den auch bei ihrer Ankunft nicht allein und hel­fen bei Behör­den­gän­gen, bei der Woh­nungs­su­che und gege­be­nen­falls auch bei der Suche nach einer psy­cho­lo­gi­schen Betreu­ung. Mit­ar­bei­ten­de haben zum Sti­pen­di­en­pro­gramm bei­getra­gen und Rest­dritt­mit­tel für die Pau­scha­le bei­gesteu­ert. Das Enga­ge­ment an der FH Süd­west­fa­len ist beein­dru­ckend“, betont Dr. Ingrid Tha­ler, Dezer­nen­tin des Inter­na­tio­nal Office.

Bewer­ben kön­nen sich Stu­die­ren­de für die Stu­di­en­gän­ge der Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len, die nach­weis­bar die ukrai­ni­sche Staats­bür­ger­schaft (kei­ne Dop­pel­staats­an­ge­hö­rig­kei­ten) besit­zen und die an einer ukrai­ni­schen Hoch­schu­le im Bache­lor- oder Mas­ter­stu­di­um ein­ge­schrie­ben sind oder die Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gung erwor­ben haben, um ein Stu­di­um auf­neh­men zu kön­nen. Zum Zeit­punkt der Bewer­bung dür­fen sie sich nicht län­ger als 3 Mona­te in Deutsch­land auf­ge­hal­ten haben. Der letz­te Hoch­schul- oder Stu­di­en­ab­schluss soll­te nicht län­ger als drei Jah­re zurückliegen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter https://​www​.fh​-swf​.de/​c​m​s​/​s​t​i​p​-​u​kr/

Budde-Stiftung
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Maschinenbaustudiums an der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen in Hagen – einer Vorgängereinrichtung der Fachhochschule Südwestfalen – hat Dipl.-Ing. Dirk Budde 1984 die Firma ALMATEC Maschinenbau GmbH gegründet und diese gemeinsam mit seiner Frau Ursula Budde zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt.
Zum Dank für die gute Ausbildung an der Hochschule, die ein Grundstein seines beruflichen Erfolges war, und zum Zwecke der Motivation junger Studierender hat die Familie Budde die Budde-Stiftung eingerichtet. Stiftungszwecke sind die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Berufsbildung. Neben der Bereitstellung von Stipendien im Rahmen des Deutschland-Stipendiums wird einmal im Jahr der „Budde-Preis“ an Absolvent*innen der Fachhochschule Südwestfalen für hervorragende Abschlussarbeiten vergeben.

Quel­le: Fach­hoch­schu­le Südwestfalen

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