17. Marsch für das Leben und 20 Jahre Bundesverband Lebensrecht

1000 Kreuze für das Leben

win­ter­berg-total­lo­kal: Bereits zum 17. Mal fin­det am kom­men­den Sams­tag, dem 18.09.2021, der Marsch für das Leben in Ber­lin statt, der 2002 als „1000 Kreu­ze für das Leben“ begann. Über die Jah­re wur­de aus dem Bun­des­ver­band Lebens­recht eine der wich­tigs­ten Stim­men für das Lebens­recht aller Men­schen von der Zeu­gung bis zum Tod, aktu­ell mit 15 Mit­glieds­ver­ei­nen und über 20.000 direk­ten Mitgliedern.

Das tra­di­tio­nel­le „Pro Life-Wochen­en­de“ im Sep­tem­ber wird am Frei­tag, dem 17.09.2021, mit einer Fach­ta­gung ein­ge­läu­tet, dies­mal zum The­ma Repro­duk­ti­ons­me­di­zin. Die Fach­ta­gung wird auch im Live­stream über­tra­gen (https://​you​tu​.be/​4​p​f​p​T​X​I​Q​zHU).

Der Marsch für das Leben am Sams­tag beginnt um 13 Uhr auf dem Platz des 18. März (vor dem Bran­den­bur­ger Tor) mit Musik der Band Gna­den­sohn und der Sän­ge­rin Ber­nar­da Bru­n­o­vic. Der Jour­na­list und frü­he­re Lei­ter von idea, Hel­mut Mat­thies, wird auf der Kund­ge­bung eben­so spre­chen wie jun­ge Men­schen mit beein­dru­cken­den Ideen und Initia­ti­ven, ein Ver­tre­ter der Hos­piz­be­we­gung und eine Heb­am­me, die über die wirk­li­che Lage von Frau­en im Schwan­ger­schafts­kon­flikt berich­tet. Auch die­se Ver­an­stal­tung, zu der etwa 5.000 Teil­neh­mer erwar­tet wer­den, wird zusätz­lich im Live­stream (https://​you​tu​.be/​t​k​R​o​N​m​0​r​HWA) und bei EWTN übertragen.

Nach dem anschlie­ßen­den Marsch für das Leben, dem Demons­tra­ti­ons­zug durch Ber­lin, wird ein Öku­me­ni­scher Got­tes­dienst ange­bo­ten. Zele­bran­ten sind der katho­li­sche Bischof von Gör­litz, Ipolt, und Erz­pries­ter Gačić von der ser­bisch-ortho­do­xen Kir­che in Berlin.

„Eine Woche vor der Bun­des­tags­wahl ist ein guter Zeit­punkt, um auf die Bedeu­tung und Gefähr­dung der Basis unse­res Grund­ge­set­zes auf­merk­sam zu machen“, sag­te Alex­an­dra Lin­der, Vor­sit­zen­de des Bun­des­ver­band Lebens­recht, heu­te in Ber­lin. „Vie­le The­men ste­hen auch im neu­en Bun­des­tag zur Debat­te an: Abtrei­bung und das Wer­be­ver­bot für Abtrei­bung, der assis­tier­te Sui­zid, die Repro­duk­ti­ons­me­di­zin. Gemäß Arti­kel 1 Grund­ge­setz muss die Wür­de des Men­schen an obers­ter Stel­le ste­hen – und zwar aller Men­schen, auch der Kin­der vor der Geburt und der Men­schen am Lebens­en­de oder in sui­zi­da­len Lebenssituationen.“

Unter­stüt­zung erfah­ren die Anlie­gen des Mar­sches für das Leben durch die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus Gesell­schaft, Kir­che und Poli­tik sowie durch vie­le Gruß­wor­te. So wider­spricht Bischof Bät­zing, Vosit­zen­der der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz „mit allem Nach­druck der Auf­fas­sung des EU-Par­la­ments, dass die Abtrei­bung unge­bo­re­ner Kin­der ein Men­schen­recht dar­stellt“. Metro­po­lit Augo­us­ti­nos, Vor­sit­zen­der der Ortho­do­xen Bischofs­kon­fe­renz in Deutsch­land, schreibt: „Vie­le [unse­rer Mit­glie­der] haben einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund und brin­gen aus ihren Hei­mat­län­dern ins­be­son­de­re auch die Bot­schaft von der unab­ding­ba­ren Hei­lig­keit des mensch­li­chen Lebens von sei­ner Ent­ste­hung bis zum phy­si­schen Tod mit.“ Ans­gar Hörs­t­ing, FeG-Prä­ses, ver­weist auf die Kul­tur des Lebens: „Eine Kul­tur für das Leben teilt Men­schen nicht ein in sol­che, die es wert sind, und ande­re, die es nicht wert sind zu leben.“ „Hier­zu gehört, denen eine Stim­me zu geben, die der Macht ande­rer aus­ge­lie­fert sind, ohne dass sie gehört wer­den kön­nen“, betont der Apos­to­li­sche Nun­ti­us Etero­vić in sei­ner Gruß­bot­schaft. Eine Aus­wahl der Gruß­wor­te fin­det sich auf www​.marsch​-fuer​-das​-leben​.de.

Quel­le: Bun­des­ver­band Lebens­recht e.V.