Zeit für einen neuen Lebensabschnitt

Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand

win­ter­berg-total­lo­kal: Seit über 36 Jah­ren Tätig­keit im Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern wur­de Eli­sa­beth Simon-Urny jetzt in einer klei­nen Fei­er­stun­de in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Ange­fan­gen hat­te Sie 1985 – 2006 im Wohn­haus Mari­annhill und bau­te anschlie­ßend als Ein­rich­tungs­lei­tung das Wohn­haus St. Mari­en auf, in dem sie sich bis zum Schluss mit gan­zer Kraft für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner sowie die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter einsetzte.

Unter Beach­tung der Coro­na-Hygie­ne-Maß­nah­men wur­de bei bes­tem Wet­ter im Vor­gar­ten des Wohn­hau­ses Sankt Mari­en das Wir­ken und das Enga­ge­ment von Eli­sa­beth Simon-Urny gewür­digt. „Sie haben sich in den 36 Jah­ren im Ver­band sehr enga­giert für die Ihnen anver­trau­ten Men­schen ein­ge­setzt und den Men­schen im Wohn­haus Sankt Mari­en ein zu Hau­se und einen guten Arbeits­ort geschaf­fen. Dazu möch­te ich mich im Namen aller des Cari­tas­ver­ban­des recht herz­lich bedan­ken“, so Chris­ti­an Stock­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Cari­tas­ver­ban­des Arns­berg-Sun­dern, bei der Begrüßungsrede.

Auch die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus dem Bereich Leben, der Freun­des- und För­der­kreis des Wohn­hau­ses, Propst Kem­per und Bereichs­lei­ter Mar­kus Wahle stell­ten in ihren Anspra­chen den uner­müd­li­chen Ein­satz von Frau Simon-Urny und die hohe Wert­schät­zung ihrer Per­son in den Mit­tel­punkt ihres Abschieds.

„Wir möch­ten dir dan­ken, für dei­nen uner­schütt­li­chen Glau­ben an das Gute in dem Men­schen, für dein offe­nes Ohr egal wie groß oder klein das Anlie­gen war, für dei­nen inne­ren Kom­pass, der uns immer half, den rich­ti­gen Weg zu fin­den und für dei­nen fein­se­li­gen Humor, dei­ne Empa­thie und dei­ne ver­ständ­nis­vol­le Art und dei­ne Stand­fes­tig­keit um das Rin­gen für das Rich­ti­ge für dei­ne Men­schen“, bedank­te sich Mar­kus Wahle, Bereichs­lei­ter Leben des Cari­tas­ver­ban­des in sei­ner Anspra­che. „Wir alle haben dir sehr, sehr viel zu ver­dan­ken. Wir wer­den dei­ne mensch­li­che und herz­li­che Art ver­mis­sen, aber wir gön­nen dir von gan­zem Her­zen, dass nun für dich ein neu­er Lebens­ab­schnitt beginnt. Bleib wie du bist – ein wun­der­vol­ler Mensch!“

Neben einen Foto­film über die gesam­ten Jah­re hat­te der Wohn­haus­chor St. Mari­en noch ein Abschieds­lied ein­stu­diert, wel­ches sie an die­sem Tag vor­tru­gen. Von allen Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern erhielt sie noch einen ganz per­sön­lich bemal­ten Abschiedsstein.

Zum Schluss ließ Frau Simon-Urny die Jah­re noch ein­mal revue pas­sie­ren. „Mehr als die Hälf­te mei­nes Lebens war ich im Cari­tas­ver­band tätig. Rück­bli­ckend kann ich für mich sagen, es war eine schö­ne, erfül­len­de und berei­chern­de Zeit, die ich in mei­nem Leben nicht mis­sen möch­te In die­ser Zeit bin ich vie­len und wert­vol­len Men­schen begeg­net. Ich wün­sche euch allen, die in Sankt Mari­en woh­nen und arbei­ten, wei­ter­hin eine gute Zeit und ich hof­fe wir ver­lie­ren uns nicht aus den Augen und sehen uns hin und wie­der einmal.“

Mit gro­ßer Freu­de über­reicht sie dann an den neu­en Lei­ter des Wohn­hau­ses St. Mari­en, Jörg Löser, sym­bo­lisch einen gro­ßen Schlüs­sel. Herr Löser brach­te mit der Schlüs­sel­über­ga­be sei­ne Freu­de zum Aus­druck, nun in die Fuß­stap­fen von Eli­sa­beth Simon-Urny tre­ten zu dürfen.

Quel­le: Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern e.V.