Lions Club Winterberg spendet Trauergruppe „Seelenbeben“ 2200 Euro

 

Beim jüngsten Treffen der ehrenamtlich organisierten Trauerbegleitungsgruppe für Kinder und Jugendliche „Seelenbeben“ im Edith-Stein-Familienzentrum Winterberg überreichten die Verantwortlichen des Lions Clubs Winterberg einen Spenden-Scheck über 2200 Euro.

 

win­ter­berg-total­lo­kal : Der Betrag stammt aus dem Erlös des vom Lions Club initi­ier­ten Wohl­tä­tig­keits­kon­zerts mit dem Lan­des­po­li­zei-Orches­ter NRW im Novem­ber 2019 in der St. Jako­bus-Kir­che Win­ter­berg. Unter der Lei­tung des Diri­gen­ten Scott Law­ton zeig­te das Orches­ter in Win­ter­berg sei­ne gan­ze Klas­se und begeis­ter­te das Publi­kum unter ande­rem mit dem Stück „Auf dem Ruhr­kopf“, das der Diri­gent eigens für Win­ter­berg kom­po­niert hat.

„Wir sind sehr dank­bar für die Spen­de des Lions Clubs. Es war ein fan­tas­ti­sches Kon­zert. Die Spen­den­sum­me wer­den wir dafür ein­set­zen, opti­ma­le Rah­men­be­din­gun­gen für unse­re Trau­er­ar­beit mit den trau­ern­den Kin­dern und Jugend­li­chen zu schaf­fen, um ihnen so einen Rah­men zu geben, in dem sie ihren Gefüh­len und Emo­tio­nen Raum geben kön­nen“, so das „Seelenbeben“-Team um Mari­na Len­ze, Danie­la Jani­ne Peetz, Hel­ga Her­mann und Jut­ta Engel, die alle ehren­amt­lich tätig sind und über ent­spre­chen­de Aus­bil­dun­gen für eine kom­pe­ten­te Beglei­tung der Kin­der und Jugend­li­chen ver­fü­gen. Mit dem Geld wer­den unter ande­rem Grup­pen­stun­den und Wei­ter­bil­dun­gen finan­ziert, Arbeits­ma­te­ria­li­en beschafft sowie erleb­nis­päd­ago­gi­sche Ele­men­te orga­ni­siert.

Die Idee der Trau­er­be­glei­tungs­grup­pe „See­len­be­ben“, die nicht nur für Kin­dern und Jugend­li­chen aus Win­ter­berg, son­dern aus dem gan­zen Sauer­land offen steht, ent­stand bereits im Jahr 2018. Nach der Grün­dung der Grup­pe Anfang 2019 gab es bereits ers­te Kon­tak­te zum Lions Club, der sofort signa­li­sier­te, „See­len­be­ben“ unter­stüt­zen zu wol­len. Dies wur­de nun mit dem Bene­fiz­kon­zert umge­setzt.

Das „Seelenbeben“-Team möch­te die trau­ern­den Kin­der und Jugend­li­chen auf ihren ganz per­sön­li­chen Weg beglei­ten in und durch die Trau­er, damit die See­le irgend­wann nicht mehr nur von Trau­er bebt, son­dern vor Freu­de, Glück, even­tu­ell sogar Ver­liebt­heit und ohne Schuld. Ziel ist es bei den regel­mä­ßi­gen Tref­fen, ins Gespräch zu kom­men, Trau­er zu ver­ar­bei­ten, im geschütz­ten Raum alles sagen und leben zu kön­nen, das Daheim viel­leicht nicht zur Spra­che kommt. Par­al­lel dazu bie­tet „See­len­be­ben“ ein „Eltern-Café an, in dem die Bezugs­per­so­nen ins Gespräch kom­men kön­nen beglei­tet von einem Mit­glied des Teams. Ein wert­vol­les Zusatz-Ange­bot, das ger­ne genutzt wird.

Es gibt zudem auch gemein­sa­me Aktio­nen von Kin­dern und Jugend­li­chen gemein­sam mit ihren Bezugs­per­so­nen und auch Geschwis­tern, die nicht bei See­len­be­ben sind. So kön­nen Fami­li­en gemein­sam neue, fro­he Erin­ne­run­gen sam­meln und viel­leicht bei Aktio­nen wie beim Klet­tern gemein­sam posi­ti­ve Erleb­nis­se genie­ßen. Das „Seelenbeben“-Team steht für wei­te­re Infos ger­ne zur Ver­fü­gung unter 0178 8507937.

Quel­le : Ralf Her­mann

 


Bericht : winterberg-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Winterberg

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