Warum der Wintersport im Hochsauerland eine Zukunft hat

 

Winterberg-Totallokal: WDR 5-Stadtgepräch in der Winterberger Stadthalle unter anderem zum Thema Schneesicherheit, Klima und Umweltverträglichkei

winterberg-totallokal: Die Wintersport-Region rund um den Kahlen Asten ist sehr gut aufgestellt. Die Infrastruktur ist auf Hochgebirgs-Niveau, die Liftanlagen sind hochmodern, zertifizierte Skiverleihe, Rodellifte, ein facettenreiches Loipennetz und attraktive Skihütten runden das Wintersport-Angebot ab. Auch beim Thema Schneesicherheit ist insbesondere Winterberg mit seinen Dörfern Vorreiter. Rund 500 Schneeerzeuger sorgen bei entsprechenden Temperaturen für optimale Pistenverhältnisse. Und dies umweltfreundlich, wie die Experten der regionalen Wintersport-Branche auf Grundlage von Studien und Untersuchungen stets betonen. Und dies soll und wird auch langfristig so sein. Da sind sich die heimischen Touristiker und Liftbetreiber sicher. Der Frage der Schneesicherheit im Sauerland widmet sich am 14. Februar in der Stadthalle im Oversum Winterberg auch das WDR5-Stadtgespräch, zu dem alle Interessierten ab 19.30 Uhr eingeladen sind. Der Eintritt ist frei.

„Wintersport-Tourismus ist Wirtschaftsfaktor Nummer 1!“ / Beckmann hofft auf viele Zuschauer

„Der Wintersport ist Wirtschaftsfaktor Nummer 1 in unserer Region. Er sichert sehr viele Arbeitsplätze und so gut wie alle Branchen vom Gastgewerbe und dem Einzelhandel bis zum Handwerk profitieren vom Winter-Tourismus unmittelbar. Deshalb freue ich mich, wenn möglichst viele Gäste, die mittel- oder unmittelbar mit dem Wintersport zu tun haben, zur Podiumsdiskussion kommen“, sagt Michael Beckmann. Winterbergs Tourismus-Direktor wird ein Podiumsteilnehmer sein. Neben ihm werden der Meteorologe und Klima-Experte Karsten Schwanke, der Natursport-Experte Professor Dr. Ralf Roth von der Sporthochschule Köln sowie Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND in Nordrhein-Westfalen, Platz nehmen.

Öffentliche Podiums-Diskussion / Der Eintritt ist frei

Für Beckmann sind die immensen Investitionen in die Infrastruktur sowie in die umweltfreundlichen Beschneiungs-Technologien der international bekannten und geschätzten Winter-Destination nicht hoch genug zu bewerten. „Diese Jahr für Jahr investierten Millionenbeträge haben die Qualität der Skigebiete auf ein Niveau gebracht, das wir uns 2003 nicht vorstellen konnten. Diese Investitionen haben Folgeinvestitionen in den Übernachtungsbetrieben oder im Einzelhandel ausgelöst, die wiederum den heimischen Handwerksbetrieben zu Gute gekommen sind.“ Für den Tourismus-Direktor ist klar, dass solche Summen in mittlerweile dreistelliger Millionenhöhe seit Anfang 2000 ohne die Aussicht auf langfristigen Erfolg nicht investiert würden und sie auch vor dem Hintergrund der Energie- und der Wassernutzung zu rechtfertigen sind. Allein deshalb wird es spannend sein, wie die Fragen nach der Schneesicherheit im Sauerland, der Vereinbarkeit von Naturschutz und künstlicher Beschneiung sowie der Alternativen zum Wintersport im Sauerland von den Podiums-Teilnehmern beantwortet werden. Zumal die Ferienregion Winterberg und Hallenberg parallel zur Entwicklung des Wintersport-Angebotes alternative Angebote kreiert, die zur Region passen. Winter-Wandern ist da nur ein Thema!

Zur Diskussion laden WDR 5 und das Studio Siegen am 14. Februar um 20 Uhr (Einlass für Zuschauer um 19.30 Uhr) ein. Der Eintritt ist frei, moderiert wird der Abend von Judith Schulte-Loh und Denis Stephan.

Quelle: Ralf Hermann, Text Zeit

Bericht : winterberg-totallokal.de - Ihr Nachrichtenmagazin aus Winterberg

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